Wachsende US-Konkurrenz
Europäische Investmentbanken unter Druck

Die Finanzkonzerne der Wall Street nehmen ihren europäischen Konkurrenten Marktanteile im Investmentbanking und im Handel ab. Die kämpfen noch immer mit schwacher Konjunktur und dem Druck vieler Aufsichtsbehörden.
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New YorkDie Wertpapiersparten der größten US-Investmentbanken haben im zweiten Quartal insgesamt fast ein Viertel mehr an Erlösen erzielt als noch im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: Europas größte Banken, darunter Deutsche Bank und Barclays, kommen lediglich auf ein Plus von elf Prozent. Das belegen Daten, die Bloomberg News zusammengetragen hat.

US-Banken profitierten vom Anstieg des Leitindex S&P-500 auf ein Allzeithoch. Hinzu kamen rund 710 Milliarden Dollar (532 Milliarden Euro) an Übernahmen in der Region - das ist der höchste Wert seit 2011. In Europa schrumpfte die Wirtschaft hingegen, während die Staatsschuldenkrise bereits im vierten Jahr anhielt. Das nahm vielen Unternehmen das Interesse an Fusionen. Darüber hinaus ging es in Europa beim Anleihehandel bergab, weil die Europäische Zentralbank (EZB) dieses Jahr keine unbegrenzten, billigen Gelder mehr zur Verfügung stellte.

„Wer Geld machen will, muss sich auf Amerika fokussieren”, sagt Jim Amine, weltweiter Chef für das Investmentbanking bei Credit Suisse. Europas Gebühren befänden sich auf einem Abwärtstrend, ebenso wie die in Asien, sagt er, „aber Amerika steht derzeit hinter 58 Prozent aller weltweiten Investmentbankgebühren.”

Die Erlöse aus Verkauf und Handel von Anleihen, Devisen und Rohstoffen (FICC) bei den fünf größten US-Banken stieg im zweiten Quartal um zwölf Prozent, zeigen Bloomberg-Daten. In die Gruppe fallen JPMorgan Chase & Co., Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley. Acht Banken aus Europa - darunter auch die Schweizer Credit Suisse sowie die britische HSBC - wiesen hingegen einen Rückgang von acht Prozent aus.

„Europas Banken sind FICC-lastig und verdienen ihr meistes Geld auf dem Kontinent”, sagt Banken-Analyst Chirantan Barua von Sanford Bernstein in London, „die guten Zeiten bei den Festverzinslichen sind vorbei. Und die berauschenden Tage der lockeren Geldpolitik sind am Ende.”

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  • Wenn nicht abschaffen, dann doch heftig an die Kandarre nehmen. Wie kann es sein, dass gerade Goldman-Sachs derartige Gewinne macht? Wenn die Amis schon Weltpolizei spielen wollen, dann bitte erst mal vor der eigenen Tür aufräumen. Ist schon klar, dass die NSA und ihre willfährigen Helfer keine Wirtschaftsspionage betreiben, keinen Druck gegen andere Nationen aufbauen und ansonsten der restlichen Welt nur Gutes tun. Wann kapiert man endlich, dass diese Geldblase platzen muss. Kein Fundament ausser Phantasien.

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