Wachstum durch Altersvorsorge: MLP erwartet gutes Geschäftsjahr

Wachstum durch Altersvorsorge
MLP erwartet gutes Geschäftsjahr

Die MLP AG strebt weitehin das Ziel an, bis 2007 bei Kunden, Gesamtertrag und Ergebnis jährlich prozentual zweistellig zu wachsen, obwohl die Sonderkonjunktur in der Kapitallebensversicherung beendet ist, so Vorstandsvorsitzender Uwe Schroeder-Wildberg. Das sich wandelnde Umfeld in der Altersversorgung biete dem Finanzdienstleister hervorragende Chancen,

HP WIESLOCH. Die derzeitigen Reformen der Altersversorgung sorgten für eine steigende Komplexität des Marktes und führten zudem zu höherer Liquidität bei den Kunden, sagte Schroeder-Wildberg. Der Bereich betriebliche Altersversorgung soll innerhalb von 5 Jahren einen prozentual zweistelligen Beitrag zu den Erträgen leisten, kündigte der Bereichsleiter Harald Huhn an. Derzeit sei der Ertragsanteil sehr gering. Bis dahin will MLP ihren Marktanteil auf rund 8 Prozent verdoppeln. Der Aufbau der Infrastruktur für diesen Bereich sei bereits abgeschlossen. Mit der Akquisiton der Berag GmbH im vergangenen Jahr habe MLP die Kompetenz eingekauft, auch in sehr komplexen Fällen sofort agieren zu können. Berag habe weit über 1.000 Kunden, vor allem aus dem Bereich Mittelstand. Dies sei auch das interessanteste Zielgruppensegmeent für die betriebliche Altersversorgung.

Mittelfristig gute Wachstumspotenziale sieht Schroeder-Wildberg für MLP unter anderem auch im Bereich Geldanlage. In der Geldanlage strebe MLP eine Kompetenzverstärkung an und erwäge den Aufbau eines eigenen Competence Center für die Asset Alloction. Das bedeute aber keinen Einstieg in das Asset Management, sagte Schroeder-Wildberg. MLP hatte 2004 eine Kooperation mit der Berenberg Bank gestartet, um Geldanlage-Dienstleistungen vor allem für vermögende Kunden besser anbieten zu können. Das Asset Management wird dabei durch die Berenberg Bank ausgeführt.

Zum angekündigten Verkauf der Versicherungstöchter sagte Schroeder-Wildberg lediglich, der Prozess laufe wie geplant. Er bekräftigte erneut die Verkaufsabsicht für die Sparten.

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