Währungsmanipulation
Barclays suspendiert sechs Mitarbeiter

Den Banken geht es jetzt an den Kragen. Immer mehr Geldinstitute sind in teure Gerichtsprozesse verwickelt. Barclay gab nun bekannt sechs Mitarbeiter entlassen zu haben. Gegen die Bank wird ermittelt.
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LondonWegen möglicher Währungskursmanipulationen hat die britische Barclays Bank laut Medienberichten sechs Mitarbeiter suspendiert. Eine Sprecherin der zweitgrößten britischen Bank wollte die Berichte der BBC und der „Financial Times“ allerdings am Samstag nicht kommentieren.
Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass gegen die Bank wegen Versuchen der Währungskursmanipulation ermittelt wird. Sie hat zugesagt, mit den Ermittlern zu kooperieren. Von der Untersuchung sind auch andere Bankhäuser wie JP Morgan, Citigroup und die Schweizer UBS betroffen.

Unabhängig von den neuen Ermittlungen war Barclays bereits wegen Zinsmanipulationen mit einer Strafe von 453 Millionen Dollar belegt worden. Der Skandal um den sogenannten Libor – die „London interbank offered rate“ - hatte die Finanzwelt erschüttert. Barclay und andere Banken hatten falsche Daten übermittelt, um sich bei der Festsetzung des Zinssatzes Vorteile zu verschaffen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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