Weiter Milliardengrab für Allianz: Dresdner teilt Kundenportfolio auf

Weiter Milliardengrab für Allianz
Dresdner teilt Kundenportfolio auf

Die Dresdner Bank splittet ihren Geschäftsbereich Privat- und Geschäftskunden auf. Künftig soll es Personal Banking (PeB) und das Private & Business Banking (PBB) geben.

HB FRANKFURT/M. Das teilte die Dresdner Bank am Montag mit. PeB werde von Vorstandsmitglied Stephan-Andreas Kaulvers und PBB von Vorstandsmitglied Andreas Georgi geleitet werden. Der Aufsichtsrat habe die neue Struktur, die Mitte Januar schon in Umrissen angekündigt worden war, am Montag verabschiedet.

Organisiert werde der Bereich PeB - der das Massengeschäft der Bank umfasst - bundesweit in zwölf Regionen, die aus drei bis sechs Gebieten mit 200 000 bis 500 000 Kunden bestünden. Das Private & Business Banking - das Geschäft mit vermögenden Privatkunden sowie Firmenkunden - werde von 130 Teams in sieben Regionen Deutschlands organisiert. Dabei umfasse eine Region vier bis neun Gebiete mit 25 000 bis 50 000 Kunden.

Die Dresdner Bank hat eigenen Angaben zufolge mehr als fünf Millionen Kunden. Unter ihrem Chef und Vertriebsfachmann Herbert Walter hat das Frankfurter Kreditinstitut zuletzt in ihren Filialen den Verkauf von Versicherungsprodukten der Allianz forciert. Dennoch gilt die Dresdner Bank weiterhin als Milliarden-Grab für die Allianz, die die Bank 2001 gekauft hatte. Für das Schlussquartal 2003 wird mit milliardenschweren Abschreibungen auf Beteiligungen gerechnet. Die Allianz will in der kommenden Woche Zahlen für das vergangene Jahr veröffentlichen.

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