Weiterer Abbau von Arbeitsplätzen: Verkäufe bringen Lloyds in Gewinnzone

Weiterer Abbau von Arbeitsplätzen
Verkäufe bringen Lloyds in Gewinnzone

Die britische Großbank hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Anstieg des Vorsteuergewinns von 66 Prozent abgeschlossen. Allerdings sind darin auch die einmaligen Posten durch die Verkäufe zweier Banken in Neuseeland und Brasilien eingeschlossen, wie Lloyds-TSB-Chef Eric Daniels bestätigte.

HB LONDON. Die britische Bankengruppe Lloyds TSB hat ihren Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr um 66 % gesteigert. Wie Lloyds-TSB-Chef Eric Daniels am Montag mitteilte, habe die Bank das abgelaufene Geschäftsjahr 2003 mit einem Vorsteuergewinn von 4,35 Mrd. Pfund (6,4 Mrd Euro) abgeschlossen.

Allerdings werden im Jahresergebnis 2003 auch einmalige Posten wie der Verkauf von Bankinteressen in Neuseeland und Brasilien aufgeführt, wie Lloyds weiter mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte die britische Großbank ihr neuseeländisches Privatkundengeschäft sowie alle Brasilien-Aktivitäten verkauft, und somit den Kurs ihrers Bankchefs fortgesetzt, sich weiter auf das heimische Kerngeschäft zu konzentrieren. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren läge der Vorsteuergewinn bei 3,38 Mrd. Pfund.

Lloyds-TSB-Chef Eric Daniels sprach von einem guten „strategischen und finanziellen Fortschritt“ für die fünftgrößte britische Bank. Er führte dies unter anderem auf ein „robustes Wachstum“ im britischen Banken-und Hypothekengeschäft zurück. Lloyds hatte zur Kosteneinsparung auch den Abbau von 1200 Arbeitsplätzen angekündigt. Die Beschäftigtenzahl soll bis Ende 2004 auf knapp über 71 000 reduziert werden.

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