Wells Fargo
Mehr als 1780 ehemalige Mitarbeiter wieder eingestellt

Der Phantomkonten-Skandal brachte das US-Geldhaus Wells Fargo in die Schlagzeilen. Das Ausmaß soll noch größer sein als ursprünglich gedacht. Dennoch werden nun zahlreiche Mitarbeiter wieder eingestellt.
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WashingtonDas skandalgeplagte US-Geldinstitut Wells Fargo hat mehr als 1780 ehemalige Mitarbeiter wieder eingestellt, die im Zusammenhang mit dem Phantomkonten-Skandal zu Unrecht entlassen wurden oder die Bank verlassen hatten. Dies geht aus einer für Dienstag geplanten Erklärung von Konzern-Chef Tim Sloan für den US-Kongress hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlag.

Zudem räumte er darin ein, dass mehr Kunden betroffen seien als bislang bekannt. „Wir haben erwartet, weitere Mängel zu finden (...) und so war es“, heißt es in der Erklärung in der sich Sloan für den Skandal entschuldigte, bei dem Mitarbeiter jahrelang ohne Zustimmung von Kunden Konten eröffnet hatten. So wollten sie offenbar hochgesteckte Verkaufsvorgaben erreichen.

Es seien auch Verstöße bei einem Autoversicherungsprodukt entdeckt worden, erklärte Sloan. Insgesamt seien wohl rund 3,5 Millionen falsche Konten eröffnet worden, bei 190.000 von ihnen seien Gebühren und Kosten angefallen. Die Bank hat sich im Zusammenhang mit dem Skandal mit den Regulierungsbehörden zur Zahlung von 190 Millionen Dollar bereiterklärt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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