Wende der Geldpolitik
US-Banken leiden unter schwachem Zinsgeschäft

Die erwartete Änderung der US-Geldpolitik wirft ihre Schatten voraus: Goldman Sachs und andere US-Großbanken leiden unter einem schrumpfenden Geschäft mit Anleihen. Auch die Bonustöpfe schrumpfen.
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New YorkDer große Schwenk am amerikanischen Kapitalmarkt ist an den Ergebnissen der US-Banken für das erste Quartal immer noch deutlich abzulesen. Dabei reagieren die großen Geldhäuser auf unterschiedliche Weise. Übereinstimmendes Thema waren die rückläufigen Ergebnisse im Kapitalmarktgeschäft mit Zinspapieren, außerdem das schwächere Geschäft mit dem Abschluss neuer Immobiliendarlehen.

Darin spiegelt sich wider, dass schon 2013 die Zinsen am US-Kapitalmarkt als Reaktion auf ein erwartetes Auslaufen der extrem lockeren Geldpolitik gestiegen sind. Auf der anderen Seite zeigt sich in den Quartalsergebnissen aber vor allem in den recht gut laufenden Geschäftskrediten, dass sich die amerikanische Konjunktur doch allmählich erholt.

Am Donnerstag haben Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre als letzte der großen US-Häuser ihre Quartalszahlen vorgelegt. Bei Goldman zeigte sich deutlich, dass der Kuchen des Kapitalmarktgeschäfts kleiner wird. Der Gewinn nach Steuern sank von 2,3 auf 2,0 Milliarden (vor der Vorzugsdividende), der Gewinn je Aktie von 4,60 auf 4,02 Dollar. Aber auch der Topf der Boni schmolz zusammen: um acht Prozent auf vier Milliarden Dollar.

Die Bank behauptete ihre gute Marktposition im Investment Banking, etwa bei der Beratung zu Übernahmen und Fusionen. Das Zinsgeschäft lief schlecht, das Rohstoffgeschäft recht gut, aber, etwas überraschend, gab es auch im Aktiengeschäft eine Schwäche, das bei anderen Banken recht erfreulich abschnitt.

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Steuereffekt hilft Wells Fargo

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