Wertpapierhandelsbank Bafin schließt FXdirekt

Die Oberhausener Bank FXdirekt ist laut der Finanzaufsichtsbehörde Bafin insolvent. Das Geldinstitut schuldet seinen Kunden noch viele Millionen Euro.
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Die Bafin hat die Oberhausener FXdirekt-Bank geschlossen. Quelle: dapd

Die Bafin hat die Oberhausener FXdirekt-Bank geschlossen.

(Foto: dapd)

FrankfurtDie Finanzaufsicht Bafin hat die Oberhausener Wertpapierhandelsbank FXdirekt geschlossen. Das Institut sei insolvent und schulde seinen Kunden gut 17 Millionen Euro, teilte die Bafin am Freitag mit. Mit einer Bilanzsumme von rund 37 Millionen Euro gehört FXdirekt zu den kleinen Geldhäusern.

Zuletzt zählte die Bank den Angaben zufolge rund 3.200 aktive Kunden, vorrangig kurzfristig orientierte Anleger (Daytrader), die über die Bank Devisen- und Edelmetallgeschäfte sowie CFD-Handelsgeschäfte auf Aktien, ETFs und Futures abwickelten. Im Zuge der Schuldenkrise ist das Interesse von Anlegern an Börsengeschäften bei vielen Handelshäusern stark zurückgegangen.

Die Forderungen der Kunden sind teilweise geschützt, die FXdirekt Bank gehört der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an. Sofern die BaFin den Entschädigungsfall feststellt, bekommen die Kunden 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften erstattet. Maximal erhalten sie 20.000 Euro.

 
  • rtr
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12 Kommentare zu "Wertpapierhandelsbank: Bafin schließt FXdirekt"

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  • Hi leute bin auch bei der FXdirekt musste gerade feststellen das die bafin US dollareinlagen nicht entschädigt!!! was isn das fürn beschiss jetzt werde ich auch noch von der bafin verarscht oder wie?! oder gibt es da sonderregelungen? schlieslich habe ich die einlagen in euro überwiesen.kennt sich da jemand aus??

  • @Ralf:
    wenn Sie unter 20.000.- Euro Guthaben dort hatten, warten Sie auf Nachricht.
    über 20.000.- Euro würde ich mir sofort einen Anwalt nehmen.

  • Bank ist nicht gleich Bank. Es ist wichtig, zu prüfen, welcher Entschädigungseinrichtung die Bank angehört. FXdirekt gehört laut dem Artikel der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an --> 90% Entschädigung bis zum angegebenen Maximalbetrag. Z. B. bei einer Volksbank oder Sparkasse wären die Einlagen vollständig geschützt, da hier andere Sicherungsmechanismen greifen (Institutssicherung statt Einlagensicherung). Es kommt also nicht nur auf die Konditionen an, sondern auch auf die Sicherheit.

  • ich hatte vor drei Jahren auch eines bei der FXBank, merkte aber schnell, dass da was nicht stimmte.
    Ständig wurde man angerufen, man sollte dies oder jenes kaufen. Zu 90 % war es Verlustempfehlungen. Auch die Verkäufe wurden zum Nachteil der Trader ausgeführt.

  • Es gibt auch mich als Kunden. Ich habe offene Position seit ca 3 Monaten gehabt. D.h. ich hae nicht jeden Tag in das Bankkonto geschaut. Mich hat gerade der Schlag getroffen. Wie läuft nun das Prozedere, das man an sein Geld kommt? Laufen die Dinge automatisch über BAfin oder muß man sebst aktiv werden?

  • Ich habe ein Konto bei der FXdirekt,
    gibt es ausser mir niemanden?
    Oder haben es die meisten Kunden noch gar nicht bemerkt?

  • Die Angabe "90 %" erscheint mir auch verwirrend. Bisher verlautbarten die Privatbanken, dass bis zu 100.000 Euro geschützt seien. Vielfach werben se auch damit, dass ihr Sicherungsverband ein Vielfaches garantiert.

    Im Sommer diesen Jahres erzählten die spanischen Banken, dass auch ihr Schutz 100.000 Euro betrage. Im September d.J. waren es dann noch 10.000 Euro. Wenn der ESM den spanischen Banken nicht großzügig unter die Banken greifen würde, wäre es wahrscheinlich sogar nur noch 0,00 Euro.

    Kommen wir noch einmal zurück auf die 90 %. Es kann nur so verstanden werden, dass die Kunden der FXBank überhaupt keine Garantie haben und eine Quote aus der Insolvenzmasse erhalten. Wenn dem so wäre, dann kann sich ein jeder die Erklärung Merkels und Steinbrücks "in de Haare schmieren".

    Soweit zum Spruch: "Die Einlagen sind sicher."

  • .... ist die BaFin endlich aus dem Tiefschlaf aufgewacht.

  • Das hat JESUS auch schon versucht.

    http://www.hermes-press.com/jesus_money.jpg

  • Beziehen sich die 90% nur auf Wertgeschäfte, ode auch auf Guthaben. Und bis zu welchem Guthabenbetrag ist das Geld geschützt?

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