WestImmo-Verkauf
WestLB nur noch mit Apollo in Gesprächen

Die WestLB spricht nur noch mit Apollo über den Verkauf der WestImmo. Der Verkauf wird auf Druck der EU-Kommission notwendig. Seit Tagen wird händeringend nach einer Lösung gesucht. Die scheint jetzt in Sicht.
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MainzBei der WestLB rückt der langwierige Abschied von einer großen Banktochter näher: Die laufenden Gespräche zum Verkauf der Westdeutschen Immobilienbank (WestImmo) mit Sitz in Mainz würden exklusiv mit dem Finanzinvestor Apollo fortgesetzt, teilte die WestLB AG am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Vereinbarung laufe bis Ende September, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Finanzkreisen. Innerhalb dieser Frist solle Apollo ein verbindliches Angebot für den Erwerb der Pfandbriefbank einreichen.

Die WestLB hatte nach den EU-Auflagen zur Konzernverkleinerung den Verkaufsprozess für die WestImmo bereits vor etwa eineinhalb Jahren gestartet. Allerdings kam bislang kein Verkaufsabschluss zustande. Das Mainzer Institut, das 450 Mitarbeiter beschäftigt und eine Bilanzsumme von 24 Milliarden Euro hat, zählt laut WestLB-Angaben zu den führenden gewerblichen Immobilienfinanzierern in Deutschland.

Die WestLB soll nach dem jüngsten Umbauplan, der Ende Juni den EU-Behörden in Brüssel vorgelegt wurde, zerschlagen werden. Damit könnte schon bald ein großer Ausverkauf beginnen. Das Konzept sieht vor, das Sparkassen-Geschäft aus der WestLB herauszulösen und in einem neuen Institut fortzuführen. Große WestLB-Teile sollen verkauft und unverkäufliche Teile abgewickelt werden. Die restliche WestLB, die übrig bleibt, soll in ein Serviceunternehmen umgewandelt werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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