WestLB
Helaba will RestLB integrieren

Die Zukunft der schwer angeschlagenen WestLB, die vor einem umfassenden Umbau steht, wird klarer. Die geplante Restbank soll unter das Dach der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) schlüpfen.
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Berlin/FrankfurtDie Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) bringt sich mehr und mehr als Sparkassenzentralbank in Position. „Die Helaba und ihre Träger prüfen eine Integration des aus der WestLB herauszulösenden Sparkassengeschäfts in die Helaba“, erklärten die Helaba und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Donnerstag in Berlin.

Die Prüfung finde ergebnisoffen statt. Sollte es zu dem Deal kommen, werden sich im Gegenzug die Sparkassenverbände Nordrhein-Westfalen an der Helaba beteiligen. Details stehen noch nicht fest.

„Alle Beteiligten sehen in einer möglichen Integration der Verbundbank in die Helaba eine große Chance, dem aus der WestLB stammenden Geschäft mit den Sparkassen, weiteren Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, Mittelstandskunden und der öffentlichen Hand eine gute Zukunft zu geben“, hieß es in der Mitteilung.

Die marode WestLB muss auf EU-Weisung hin umgebaut werden. Aus einem kleineren Teil der Landesbank soll eine Zentralbank für rund 100 Sparkassen entstehen, die sogenannte Verbundbank. An dieser beteiligen sich mit jeweils 25 Prozent der Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und der Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL). Für die verbleibenden 50 Prozent wurde im Lager der Landesbanken ein neuer Eigentümer gesucht.

Die Beteiligung des DSGV mit 50 Prozent war als Übergangslösung vorgesehen.

Die Verbundbank wird eine Bilanzsumme von 45 Milliarden Euro haben, risikogewichteten Aktiva von 8,3 Milliarden Euro und 400 ehemalige WestLB Mitarbeiter. Hinzu kommt eine Eigenkapitalspritze von einer Milliarde Euro.

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