WestLB
Sparkassenpräsident erwartet Zerschlagung

Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon erwartet grünes Licht aus Brüssel für die Zerschlagung der WestLB. Über die Details der Zerschlagung hatte bis zuletzt Uneinigkeit geherrscht.
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Berlin Nach der Grundsatzeinigung über die Zerschlagung der WestLB erwartet Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon kein Störfeuer mehr aus der EU-Kommission. "Wir sind auf der Zielgeraden und ich bin da guter Dinge", sagte der neue DSGV-Chef am Mittwoch in Berlin zu Reuters. Die Eigentümer der Bank und viele andere Prozessbeteiligte hatten sich nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung am Montag auf Details über die Aufspaltung der WestLB geeinigt. "Ich glaube, dass sich alle Seiten der besonderen Verantwortung bewusst waren und auch an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gekommen sind", sagte Fahrenschon am Rande seines ersten öffentlichen Auftritts nach dem Festakt zu seiner Amtsübernahme.

Die WestLB muss nach einem jahrelangen Streit mit der EU-Kommission um milliardenschwere öffentliche Garantien und Beihilfen zerschlagen werden - über die Details hatte allerdings bis zuletzt Uneinigkeit geherrscht. Die Verbundbank, in der das WestLB-Geschäft mit den Sparkassen in Nordrhein-Westfalen gebündelt ist, soll an die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) angedockt werden. Die Beteiligten hatten lange darüber gestritten, welche Bereiche in die Verbundbank übertragen werden und wie der Rahmenvertrag zur Zusammenarbeit zwischen der Helaba und den Sparkassen an Rhein und Ruhr aussieht. Vertreter des Bundes saßen nach NRW-Angaben bei den jüngsten Verhandlungen mit am Tisch, das Bundesfinanzministerium müsse die Einigung allerdings noch festschreiben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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