Wetter-Schäden Rekordkosten durch Extrem-Wetter in den USA

Die fünf teuersten Hurrikane der Geschichte in einem Jahr machten 2017 zu einem teuren Jahr für die Vereinigten Staaten. Aber nicht nur „Harvey“ und „Irma“ richteten schwere Schäden an. Auch Hitze und Dürre wird teuer.
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Eine heftige Wirbelsturm-Saison hat in den USA Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Quelle: Reuters
Landesweite Zerstörung

Eine heftige Wirbelsturm-Saison hat in den USA Schäden in Milliardenhöhe verursacht.

(Foto: Reuters)

Washington Drei Hurrikane, Buschfeuer, Überschwemmungen, Tornados und Dürre: Wetterkapriolen haben im vergangenen Jahr in den USA Kosten von 306 Milliarden Dollar verursacht. Diesen Rekordwert meldete die US-Wetterbehörde NOAA, die seit 1980 Katastrophen und ihre Kosten analysiert. 2017 verzeichnete die Behörde 16 Ereignisse, die mehr als eine Milliarde Dollar kosteten. Das waren zwar genau so viele wie 2011, aber die Gesamtkosten überstiegen den bisherigen Rekordwert von 215 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2005 deutlich.

Drei der fünf teuersten Hurrikane in der US-Geschichte ereignete sich im vergangenen Jahr. „Harvey“ löste in Texas schwere Überschwemmungen aus und kostete 125 Milliarden Dollar. Er war damit fast so teuer wie „Katrina“ 2005. „Maria“ richtete in Puerto Rico Schäden von 90 Milliarden Dollar an. „Irma“ betraf hauptsächlich Florida und war mit 50 Milliarden Dollar der fünftteuerste Hurrikan der USA. Brände richteten im Westen der USA Schäden von 18 Milliarden Dollar an.

Milliarden-Schäden: Die teuersten Naturkatastrophen 2017

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Im Durchschnitt verzeichnen die USA sechs Wetterkatastrophen mit Kosten von mehr als einer Milliarde Dollar pro Jahr und kommen auf Gesamtkosten von gut 40 Milliarden Dollar. Die Zunahme der teuren Wetterphänomene sei wahrscheinlich auf mehrere Faktoren zurückzuführen, erklärte die NOAA. Dazu gehörten mehr Überschwemmungen, größere Hitze und höherer Wellengang durch den Klimawandel gepaart mit Bautätigkeiten in Überschwemmungsgebieten und teureren Immobilien.

Die Wetterbehörde teilte außerdem mit, dass 2017 für die 48 zusammenhängenden US-Staaten des Kontinents das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1895 war. Die Durchschnittstemperatur lag demnach bei 12,6 Grad und damit 2,6 Grad höher als im Schnitt des 20. Jahrhunderts. Nur 2012 und 2016 waren noch wärmer. Die fünf wärmsten Jahre in der Region wurden alle seit 2006 verzeichnet.

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