White House Correspondents' Dinner
So witzelt Obama über Goldman Sachs

Als Comedian hat sich US-Präsident Barack Obama auf einer Veranstaltung in Washington gegeben – inklusive einer Spitze gegen Hillary Clinton und die Investmentbank Goldman Sachs.

Einmal im Jahr meistern amerikanische Präsidenten die Kunst der Selbstironie. Auf dem „White House Correspondents' Dinner“ witzeln sie vor der versammelten Hauptstadtpresse in Washington über sich selbst und politische Gegner.

Der amtierende Präsident Barack Obama trat am Wochenende zum achten und letzten Mal auf – auf dem eventuell letzten Treffen dieser Art, wie er scherzte. Schließlich überbieten sich vor allem die republikanischen Präsidentschaftsanwärter mit radikalen Forderungen (auch wenn das Aus des Dinners bislang nicht dazu gehört).

Doch auch die demokratische Präsidentschaftskandidatin und ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sparte Obama nicht aus. „Wenn das [Redematerial] gut funktioniert, werde ich es nächstes Jahr bei Goldman Sachs anbringen“, sagte Obama. Clinton ist während des laufenden Wahlkampfs um Obamas Nachfolge für zahlreiche hochdotierte Reden bei der Investmentbank heftig kritisiert worden.

Obama wolle „stattliche Tubmans“ verdienen, also Dollar, sagte er weiter. Die einstige Helferin fliehender Sklaven wird künftig auf dem 20-Dollar-Schein abgebildet sein.

Die komplette Rede Obamas auf dem „White House Correspondents' Dinner“:

Martin Dowideit, Leiter Digitales, Handelsblatt.
Martin Dowideit
Handelsblatt / Leiter Digitales
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