Widerstand gegen Ausfallbürgschaft Sparkassen stellen BayernLB-Rettung in Frage

Einem Medienbericht zufolge könnte die geplante Unterstützung für die angeschlagene BayernLB noch einmal gekippt werden. Bei den beteiligten Sparkassen wird demnach erhebliche Kritik an dem Auffangplan laut.

HB MÜNCHEN. Unter den bayerischen Sparkassen formiert sich einem Zeitungsbericht zufolge Widerstand gegen die geplante Ausfallbürgschaft für Risiken bei der BayernLB in Höhe von 4,8 Milliarden Euro. „Wir werden den Risikoschirm nicht einfach abnicken. Das Thema ist keineswegs in trockenen Tüchern“, zitiert die Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“ einen ranghohen Sparkassen- Manager. Nach bisherigen Informationen soll auf die Sparkassen als BayernLB-Anteilseigner mit 2,4 Milliarden Euro die Hälfte der geplanten Risikoabschirmung entfallen.

Die Sparkassen befürchteten insbesondere eine Beeinträchtigung ihrer Geschäftsmöglichkeiten, da die Bürgschaft die Kreditobergrenzen reduziere, heißt es weiter. Bayerns Sparkassenpräsident Siegfried Naser, der sich für den Risikoschirm ausgesprochen hat, versuche derzeit die Wogen im eigenen Lager zu glätten. „Ich kann die Kritik einzelner Sparkassen an dieser Lösung verstehen“, sagte Naser zu „Euro am Sonntag“. Das Konzept werde die Sparkassen jedoch nicht beeinträchtigen. Auf einer Sitzung am 9. April wollten die bayerischen Sparkassen über das Thema diskutieren, mit einer endgültigen Entscheidung rechnet Naser bis Ende des Monats. Die BayernLB hatte vor einigen Tagen die bisherigen Belastungen infolge der Finanzmarktkrise auf 4,3 Milliarden Euro beziffert.

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