Wirbelstürme und Tsunami sind teurer als zunächst erwartet: Versicherer korrigieren Schadensbelastungen nach oben

Wirbelstürme und Tsunami sind teurer als zunächst erwartet
Versicherer korrigieren Schadensbelastungen nach oben

Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres belasten einige Versicherer stärker als bislang geschätzt.

oli ZÜRICH. Der größte Schweizer Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) korrigierte gestern die Summe der zu erwartenden Schadensansprüche aus den vier Hurrikans in Nordamerika auf 520 Millionen Dollar, die er unterm Strich begleichen muss. Ursprünglich hatte die ZFS mit 400 Mill. Dollar gerechnet.

Die Flutkatastrophe in Südostasien belastet die Zürcher voraussichtlich mit 65 Mill. Dollar. Wie es weiter heißt, werden sich die höheren Wirbelsturm- und Tsunami-Schäden im Ergebnis des vierten Quartals 2004 mit 185 Mill. Dollar niederschlagen. Erst in der vergangenen Woche hatte der angeschlagene Schweizer Rückversicherer Converium bekannt gegeben, dass er seine Rückstellungen für Schäden, die von den Wirbelstürmen in den USA und Japan stammen, auf insgesamt 36 Mill. Dollar erhöht. Die Belastungen, die der Tsunami in der Converium-Bilanz hinterlässt, schätzen die Schweizer auf 15 Mill. Dollar.

Der größte Schweizer Rückversicherer Swiss Re rechnet unverändert mit 100 Mill. Dollar an zu begleichenden Schäden, die durch die Flutwelle entstanden sind. Wegen der erheblich höheren Belastungen in Folge der Stürme kann es sein, dass die Swiss Re ihre Reserven abbauen muss. Eine Entscheidung darüber soll bis zur Vorlage des Jahresabschlusses am 17. März fallen.

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