Wüstenrot Bausparkasse leidet unter Niedrigzinsphase

Im vergangenen Jahr konnte sich die Bausparkasse Wüstenrot noch über Rekordzahlen freuen. Doch die Branche leidet unter der anhaltenden Niedrigzinsphase. Nun musste das Unternehmen einen Dämpfer hinnehmen.
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Wie andere Bausparkassen auch leidet Wüstenrot unter der anhaltenden Niedrigzinsphase. Quelle: dpa

Wie andere Bausparkassen auch leidet Wüstenrot unter der anhaltenden Niedrigzinsphase.

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StuttgartNach einem Rekordjahr hat Deutschlands zweitgrößte Bausparkasse Wüstenrot 2014 einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das eingelöste Neugeschäft verringerte sich 2014 auf 11,5 Milliarden Euro – nach 12,2 Milliarden Euro zuvor, wie das Institut am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

Im Vorjahr hatte die Tochter des Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W) noch einen Bestwert verbucht. Damals hatten sich Kunden höher verzinste Verträge gesichert, die die Bausparkasse später eingestellt hatte. Inklusive der Verträge mit noch ungedeckten Abschlusskosten (Bruttoneugeschäft) lag die Summe 2014 bei knapp 13,7 Milliarden Euro (2013: 15,3 Mrd Euro).

Wüstenrot leidet wie andere Bausparkassen auch unter der anhaltenden Niedrigzinsphase. Zum Jahresstart hatte das Institut daher hoch verzinste Altverträge gekündigt, bei denen Kunden seit mehr als zehn Jahren kein Darlehen in Anspruch genommen hatten.

Auch Schwäbisch Hall kündigte nach einem Rückgang im Bauspargeschäft jüngst an, solche Kündigungen nicht mehr auszuschließen.

  • dpa
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