Zahlen für das zweite Quartal Milliarden-Altlast drückt Gewinn von JP Morgan

Freud und Leid liegen bei den Zahlen der US-Großbank JP Morgan Chase für das zweite Quartal eng beieinander. Zwar konnte die drittgrößte Bank des Landes im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum einen Gewinn ausweisen, doch war dieser deutlich niedriger als von den Analysten erwartet.

HB NEW YORK. Der Nettogewinn habe im Quartal eine Milliarde Dollar oder 28 Cent je Aktie betragen, teilte JP Morgan am Mittwoch mit. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank noch einen Verlust von 548 Millionen Dollar oder 27 Cents je Anteilsschein verkraften müssen.

hatten für das zweite Quartal im Schnitt mit einem Gewinn von 64 Cent je Aktie gerechnet. Diese Erwartungen erfüllte das Kreditinstitut nur, wenn die hohen Sonderbelastungen herausgerechnet werden. Ohne die Belastungen wäre die Bank auf einen Quartalsgewinn von 2,3 Milliarden Dollar oder 66 Cent je Aktie gekommen.

Für den Rechtsstreit um den Pleite gegangenen Energiekonzern Enron, den JP Morgan beraten hatte, legte die Bank 1,9 Milliarden Dollar zurück. Dazu kamen 279 Millionen Dollar Sonderbelastung durch die 58 Milliarden Dollar teure Übernahme der Bank One im vergangenen Jahr.

Die Einnahmen von JP Morgan erhöhten sich im zweiten Quartal auf von 8,6 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 12,7 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal dieses Jahres waren es allerdings 13,6 Milliarden Euro. Schwache Werte erzielte die Bank besonders im Handel. Hier gingen die Erträge um rund 50 Prozent auf 614 Millionen Dollar zurück. JP Morgan sprach von einem herausfordernden Marktumfeld.

Anfang der Woche hatte bereits Branchenprimus Citigroup die Erwartungen der Wall Street verfehlt und dies mit dem schwierigen Marktumfeld begründet.

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