Zahlungsverkehr der Genossenschaftsbanken: TAI will mit niederländischer Interpay kooperieren

Zahlungsverkehr der Genossenschaftsbanken
TAI will mit niederländischer Interpay kooperieren

Das Transaktionsinstitut (TAI), der Zahlungsverkehrsabwickler der Genossenschaftsbanken, schließt sich mit der niederländischen Gesellschaft Interpay zusammen. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, soll die Partnerschaft am Mittwoch bekannt gegeben werden.

FRANKFURT. Gemessen an der Zahl der Transaktionen sind beide Unternehmen ähnlich groß: Interpay wickelt nach eigenen Angaben rund drei Milliarden Transaktionen pro Jahr ab, das TAI rund 3,3 Milliarden.

Das TAI ist in Deutschland mit einem Marktanteil von 16 Prozent die Nummer zwei in der Zahlungsverkehrsabwicklung hinter der Postbank. Gegründet wurde es 2003 von der DZ Bank, die hiermit den „Nukleus einer grenzüberschreitenden Transaktionsbank“ schaffen wollte. Allerdings gestaltete sich die Suche nach Partnern und neuen Mandaten zunächst schwierig. Vor einem Jahr wurde mit dem belgischen Allfinanzkonzern KBC ein erster prominenter Partner gefunden, der fünf Prozent der TAI-Anteile übernahm. Die restlichen 95 Prozent gehören der DZ Bank. Seit dem vergangenen Jahr wickelt TAI auch die deutschen Inlandszahlungen der Citibank ab.

Interpay geht ursprünglich auf eine Gründung mehrerer niederländischer Banken zurück und gehört nach eigenen Angaben - gemessen am Volumen der Transaktionen - zu den drei größten Zahlungsverkehrsabwicklern in Europa.

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