Zinsen für Geldleihe: Buffett kassiert Milliarden von Goldman Sachs

Zinsen für Geldleihe
Buffett kassiert Milliarden von Goldman Sachs

Warren Buffett beweist einmal mehr, warum er zu den reichsten Männern der Welt gehört. In der Finanzkrise lieh der Investor Goldman Sachs fünf Milliarden Dollar. Nun bekommt er das Geld zurück – plus üppiger Zinsen.
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New YorkWarren Buffett hatte mal wieder den richtigen Riecher: Seine fünf Milliarden Dollar schwere Finanzspritze für die US-Investmentbank Goldman Sachs, die er zur heißen Phase der Finanzkrise getätigt hatte, dürfte ihm unterm Strich einen Profit von um die 3,7 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) einbringen. 

Am Freitag machte die US-Notenbank Fed den Weg für die Rückzahlung des Geldes frei. Sie sieht Goldman Sachs stark genug, ohne das damals viel beachtete Kapitalpolster auszukommen. Die Bank kündigte daraufhin an, Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway das Geld am 18. April zurück zu überweisen.

Buffett hatte Goldman Sachs die fünf Milliarden Dollar kurz nach dem Zusammenbruch des Rivalen Lehman Brothers geliehen - allerdings zu üppigen Konditionen. Im Jahr wurden zehn Prozent Zinsen fällig, hinzu kommt ein Aufschlag bei Rückzahlung sowie das Recht, reguläre Aktien von Goldman Sachs zum Sonderpreis zu kaufen.

In seinem jüngst erschienen Aktionärsbrief hatte Buffett noch schmunzelnd festgestellt, dass die Investmentbank das Geld gerne schon zurückgegeben hätte, aber nicht durfte: „Sie wurde bis jetzt von der US-Notenbank zurückgehalten (zum Glück!).“ Goldman Sachs gilt als Geldmaschine an der Wall Street und hat im vergangenen Jahr unterm Strich 7,7 Milliarden Dollar verdient.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Werter Goldmund, es ist überraschend zu lesen, dass jemand, der bei Goldmann Sachs abkassiert als geldgieriger Bonze tituliert wird. Normalerweise stehen GS ja für alles Böse in der Finanzwelt. Herr Buffett hat zu einer Zeit bei GS investiert, wo es keiner mehr tun wollte und hat für diese sehr riskante Anlage eine entsprechend hohe Verzinsung bekommen. Das ist ein fairer Deal. Zudem spendet Buffett viele Milliarden für gute Zwecke. Ihr ätzender Kommentar läuft also völlig ins Leere.

  • Diese geldgierigen "Bonzen" finde ich einfach ätzend. Kein Mensch braucht so viel Geld. Für diese Milliarden mussten viele andere bluten. Es ist unerträglich, dass das Handelsblatt da von "verdienen" spricht. Das ist Abkassieren; sonst nichts!

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