Das Verhältnis zwischen der britischen Regierung und den Banken des Königreichs hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die Barclays-Bank denkt intensiv darüber nach, ihre weltweite Konzernzentrale ins Ausland zu verlegen.

Kommentare

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  • das gesamte Bankwesen ist nur eine Serviceindustrie, die geschaffene Werte auf jede Art und Weise auf den Level einer Spielbank bringt.
    Es wird nichts hergestellt oder geschaffen, sondern nur Gelder und Werte anderer Leute verschoben. Die eigentlichen Werte muessen Arbeiter erwirtschaften. Und wenn die Geldinstitute Geld verlieren, muessen die Arbeiter dafuer haften. Keine kommunistische oder sozialistische Traumtaenzerei, sondern nur klare Fakten.

  • Es ist eine unbeschreibliche Frechheit, wenn Barclays mit Wegzug droht, weil die Gesetze etwas den Realitäten angepasst werden. Fast möchte man Barclys helfen die Koffer zu packen. Es kann Großbritannien und Europa nichts besseres passieren, als dass solch tickende Zeitbomben woanders explodieren.

  • Text:
    Die unter dem Schlagwort Basel III bekannten künftigen internationalen Regeln sehen eine harte Kernkapitalquote von sieben Prozent vor.

    Mit dieser Kernkapitalquote sind immer noch gut 18 Prozente Rendite zu erwirtschaften!
    (Ich müsste es genauer durchrechnen)

    Das sind keine HARTEN Regelungen!

    Der Vergleich hinkt!
    Wenn ein Industrieunternehmen nur eine Kernkapitalquote von 7 Prozent besitzt, sind die Renditen auf das Eigenkapital hoch und die Steuern gering.

    Wenn dieses Unternehmen in eine normale Rezession kommt, wird das Eigenkapital weniger (Verluste) damit wird die Hausbank die Kredite zu Recht kündigen weil keine Sicherheiten mehr vorhanden sind. Es droht eine Insolvenz!

    Wenn eine Bank eine Kernkapitalquote von weniger als 7 Prozent besitzt, sind die Renditen auf das Eigenkapital hoch (20 Prozent sind kein Problem) und die Steuern gering.

    Bei einer normalen Wirtschaftsflaute wird die Bank dann vom STAAT gerettet!

    Wir sollten doch nach HGB Bilanzieren!


  • Die härteren Eigenkapitalvorschriften lassen sich doch mit Kriterien genau beschreiben und überprüfen. Erfüllt eine Bank die Vorschriften nicht, wird die Öffentlichkeit informiert: "Achtung! Ein Konto oder eine Anlage bei dieser Bank gefährdet Ihr Vermögen!" Der Kunde kann sich die zu seiner Risikofähigkeit passende Bank suchen: lieber risikoaffin mit entsprechenden Leistungen und Renditen oder lieber etwas konservativ? Der Kunde würde die Bank und Konsequenzen bewusster wählen. Auf jeden Fall muss eine Bank untergehen können. Staat und Steuerzahler als Bürgen für Missmanagement dürfen nicht länger integraler Bestandteil von Geschäftsmodellen der Banken bleiben.

  • Auf Wiedersehen! - oder: Enteignung, sofort! - oder: Anzeige wegen versuchter Nötigung

  • Dazu gibt es nur einen Kommentar: Bankenregulierung einheitlich und dieses weltweit!

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