Zukäufe geplant
Versicherer Axa will Milliarden einsparen

Der künftige Axa-Chef Thomas Buberl verordnet dem französischen Versicherer auf dem Weg in die Digitalisierung ein milliardenschweres Sparprogramm. Und er senkt die Renditeziele deutlich.

ParisBis zum Jahr 2020 sollen die jährlichen Kosten um 2,1 Milliarden Euro vor Steuern sinken, teilte der Allianz-Rivale am Dienstag zu Beginn seines Investorentages in Paris mit. Zugleich will Axa verstärkt in digitale Angebote investieren und hohe Summen in den Kauf anderer Unternehmen stecken: Pro Jahr will der Konzern rund eine Milliarde Euro für Übernahmen ausgeben.

Der vormalige Axa-Deutschland-Chef Buberl war im März zum Nachfolger von Henri de Castries an der Konzernspitze bestimmt worden und soll die Führung im September übernehmen.

Europas zweitgrößter Versicherer hat auch seine mittelfristigen Ziele angesichts der schwierigen Geschäftsbedingungen mit historisch niedrigen Zinsen gesenkt. Für die Jahre 2016 bis 2020 werde nun mit einem Gewinn-Zuwachs je Aktie von jährlich drei bis sieben Prozent statt bislang fünf bis zehn Prozent gerechnet, teilte das französische Unternehmen am Dienstag mit. Die angepassten Ziele seien Teil des neuen Strategie-Plans.„Der neue Plan berücksichtigt die Realitäten, mit denen wir es heute zu tun haben“,, sagte Axa-Finanzchef Gerald Harlin.

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