In den USA stehen eine Reihe wichtiger Inflations- und Konjunkturdaten an. „Mit den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion vom April werden die ersten harten Nachfrage- und Produktionsdaten zum zweiten Quartal veröffentlicht“, merkt Commerzbank-Analyst Patrick Franke an. „Sie sollten zeigen, dass die unterliegende Lage derzeit schlechter ist als die Stimmung.“ Zur Stimmung unter den für die US-Wirtschaft so wichtigen Konsumenten werden die Einzelhandelsumsätze und das von der Universität Michigan erfasste Verbrauchervertrauen neue Hinweise geben.
Einige technische Analysten gehen von einer Stabilisierung der Kurse im Dax aus: "Der Leitindex ist an der Widerstandslinie bei 7 080 Punkten gescheitert und in eine Konsolidierungsphase getreten. Die Hausse ist vorerst ausgesetzt", sagte Mathieu Driol, der als unabhängiger Analyst für den Online-Broker Click-Options tätig ist.
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Analyst: Die Luft ist raus
Eine handfeste Konsolidierungswoche dürfte den Aktienmärkten in der kommenden Woche bevorstehen, vermuteten einige Aktienhändler am Freitag. Die Euphorie der vergangenen Erholungsmonate sei verflogen, der Markt schaue bei jedem Unternehmensergebnis wieder genau hin. Zudem dürfte das Pfingstfest eher zu Urlaubsplänen als zu strategischen Neupositionierungen inspirieren. Einige Marktteilnehmer sind sich aber zumindest einig, dass man auch nicht „undankbar“ sein sollte: „Immerhin hat der Dax seit dem März-Tief fast 15 Prozent zugelegt“, sagte ein Händler.
Angesichts der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison sei weiter mit Zurückhaltung zu rechnen. Eine Konsolidierung bis auf 6 800 Punkte im Dax sei daher möglich, so die Meinung im Handel. Zudem übten die volkswirtschaftlichen Rahmendaten Druck aus. Der US-Ölpreis eilt von einem Hoch zum anderen und erschreckt aktuell mit einem Allzeithoch über 126 US-Dollar.
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