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13.07.2008 

Termine der kommenden Woche

Auch in den kommenden Tagen werden wohl die Finanzwerte die Richtung vorgeben: In der zweiten Wochenhälfte lassen sich mit JP Morgan, Merrill Lynch und der Citigroup mehrere US-Schwergewichte der Bankenbranche in die Bücher blicken. Daneben kommen Ergebnisse zahlreicher anderer Unternehmen: Unter anderem berichten Philips am Montag, Intel und Johnson & Johnson am Dienstag, Ebay am Mittwoch. Microsoft, Google und IBM folgen am Donnerstag. Aus Europa stehen vor allem Zahlen von Philips am Montag, Rio Tinto am Mittwoch und Nokia und Novartis am Donnerstag im Vordergrund. Der Freitag klingt ruhig aus mit den Zahlen der Citigroup.

Insider-Barometer: Wie Unternehmensinsider die eigenen Aktien bewerten

Auch Konjunkturzahlen könnten Schwung in den Handel bringen. Allerdings machen Experten keine große Hoffnung, dass diese dem Dax zu Kursgewinnen verhelfen. "So langsam wird es immer offensichtlicher, dass sich die Wirtschaftslage verschlechtert", sagt Chefvolkswirt Carsten Klude von MM Warburg. Der am Dienstag bevorstehende ZEW-Index dürfte deswegen keine positiven Impulse geben: Von der Agentur Reuters befragte Experten rechnen damit, dass der Index, der die Erwartungen von Börsenexperten für die deutsche Wirtschaft widerspiegelt, im Juli auf minus 55 Punkte von minus 52,4 Zähler abgesackt ist. "Auch die letzten Optimisten werden die Flinte ins Korn werfen", so Klude. "Die guten konjunkturellen Zeiten mit Wachstumsraten von zwei bis drei Prozent sind vorbei". Am Freitag steht dann noch die Veröffentlichung der deutschen Erzeugerpreise im Juni an.

In den USA stehen die Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze für Juni am Dienstag, die Verbraucherpreise und die Industrieproduktion am Mittwoch sowie Immobiliendaten und der Philly-Fed-Index am Donnerstag an. Starke Beachtung sollte aber vor allem die halbjährliche Anhörung des US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke vor dem US-Senat am Dienstag und im Anschluss vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch finden, wie die Analysten der Postbank hervorheben. "Ben Bernanke dürfte dabei auf die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten und die daraus resultierenden Risiken für das US-Wachstum hinweisen, aber gleichzeitig die gestiegenen Risiken für die Inflation betonen", prognostizieren die Experten. Das Protokoll der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch sollte deswegen keine neuen Erkenntnisse bringen.

Aktienanalysen: Was die Experten erwarten

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