0 Bewertungen
21.03.2007 
Streit um Parkettarbeitsplätze

Deutsche Börse unterliegt vor Gericht

Die Deutsche Börse hat im Streit um die Arbeitsplätze auf dem Börsenparkett vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel verloren. Damit hat der Börsenmakler Makler Renell, der gegen die Nichtberücksichtigung bei der Zuteilung von Beteuermandaten für Aktien auf dem Parkett (so genannte Skontren) geklagt hatte, nach vielen Verfahren vor diversen Gerichten den Sieg davon getragen.

ben FRANKFURT. Ein Sprecher der Börse bestätigte dem Handelsblatt, dass die Beschwerde der Börse gegen das vorinstanzliche Urteil zu Gunsten von Renell beim VGH abgewiesen worden sei. Damit bleibt die vorbehaltlich der VGH-Entscheidung getroffenen Zuteilung der Parkettarbeitsplätze bestehen. Damit erhält Renell für die ab Montag laufende Zuteilungsperiode mindestens zwei Prozent der über 800 Skontren.

Andere Makler müssen Skontren abgeben. Renell hatte sich die gegen die Leistungskriterien gewandt, die die Börse zum Maßstab bei der Verteilung der Skontren gemacht hatte. Die Börsen versuchen die Leistung der Makler zu kontrollieren und damit zu verbessern, weil sie im Wettbewerb untereinander und mit alternativen Handelsplattformen um Wertpapieraufträge stehen.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Markt-Monitor

Börse und Politik: Das Tempo passt nicht!  Artikel in Merkliste

17.11.2008 von Ralf Drescher

Was hat der G20-Gipfel den Märkten gebracht? Die Antwort fällt ernüchternd aus. Warum Anleger von der Politik keine Unterstützung erhoffen dürfen. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Weiche Südflanke  Artikel in Merkliste

06.11.2008 von Gerd Höhler

Griechenland und Italien werden im gefolge der Finanzmarktkrise abgestraft: Beide Länder müssen für Staatsanleihen deutlich höhere Zinsen zahlen als die Mitgliedstaaten, die bei der Verschuldung vorsichtiger agiert haben. Kommentar

Handelsblatt Börsenradio 21.11.2008 (Abendausgabe) 

21.11.2008Börsenradio

Bundespräsident Horst Köhler übt scharfe Kritik an Bankern - LBBW und BayernLB werden über Fusion verhandeln - Citigroup-Topmanager denken über Verkauf nach - Hypo Real Estate erhält Garantien über 20 Milliarden Euro aus Rettungsfonds - Dax bricht im Wochenverlauf um mehr als 12 Prozent ein Anhören


Anzeige