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26.09.2006 
Fusionen und Übernahmen

M&A-Geschäft läuft auf Hochtouren

Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen läuft auf Hochtouren. „In diesem Jahr erreichen wir einen neuen Rekord bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland“, sagte Hermann Prelle, einer der Leiter des Investment-Bankings von UBS in Deutschland, dem Handelsblatt.

FRANKFURT. Prelle attestiert den hiesigen Firmen im internationalen Vergleich Nachholbedarf bei Fusionen und Übernahmen. Das Geschäft werde deshalb bis zum Jahr 2008 auf hohem Niveau bleiben. Auch Dirk Notheis, der das Investment-Banking von Morgan Stanley in Frankfurt mitführt, rechnet mit „weiteren großen Milliardentransaktionen“.

Nach den Berechnungen des Datenanbieters Thomson Financial haben deutsche Unternehmen in diesem Jahr bis Ende September Transaktionen im Wert von 240 Milliarden Dollar angekündigt. Das ist über die Hälfte mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

In den nächsten Monaten wird die Refinanzierung der Deals über Anleihen weiterhin eine wichtige Rolle spielen, „denn der M&A-Markt ist sehr gesund: Die Refinanzierung der großen Übernahmen in Deutschland und Europa gelingt binnen kurzer Zeit und ohne Probleme“, sagte Karl-Georg Altenburg, Deutschlandchef von JP Morgan. Und sein Kollege Wilhelm Schulz, Leiter des Bereiches M&A in Deutschland bei der Citigroup, ergänzte: „Der Anteil der Barübernahmen ist mit über 80 Prozent weiterhin sehr hoch. Das ist ein gutes Zeichen.

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