0 Bewertungen
08.03.2008 
Ausblick US-Börsen

Stimmung an der Wall Street bleibt trüb

Rezessionsängste und anhaltende Probleme im Finanzsektor werden die Wall Street wohl auch in der kommenden Woche beherrschen. Börsianer erwarten, dass sich die getrübte Stimmung der vergangenen Tage fortsetzen wird. Für einen Hoffnungsschimmer könnte allenfalls die US-Notenbank sorgen.

Ein Händler an der New Yorker Wall Street: Die Stimmung dürfte auch in der kommenden Woche nicht besser werden. Foto: ArchivLupe

Ein Händler an der New Yorker Wall Street: Die Stimmung dürfte auch in der kommenden Woche nicht besser werden. Foto: Archiv

HB NEW YORK. Insgesamt stehen zwar verhältnismäßig wenige Konjunkturdaten an, am Freitag dürften jedoch die Verbraucherpreise angesichts des jüngsten Öl-Rekordpreises und des Preisanstiegs bei weiteren Rohstoffen besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.



Am Freitag schürte der Arbeitsmarktbericht für Februar erneut Ängste vor einer bevorstehenden Rezession: Demnach verlor die US-Wirtschaft bereits den zweiten Monat in Folge Stellen. Und im Finanzsektor nahmen die Sorgen um die Zukunft des Hypothekenfinanzierers Thornburg Mortgage zu, der einräumte, Nachschusspflichten in dreistelliger Millionenhöhe nicht erfüllen zu können. Analysten fürchten nun weitere Kursverluste.

"Die Stimmung ist gerade extrem schlecht", sagte John Praveen von Prudential International Investments Advisers LLC. Die jüngsten Zahlen zum Arbeitsmarkt bedeuteten vermutlich, dass sich die USA bereits in einer Rezession befänden.



Einen Hoffnungsschimmer sehen Analysten höchstens für den Fall, dass es Hinweise geben sollte, dass die US-Notenbank weitere kurzfristige Zinssenkungen erwägt. Die Fed tritt am 18. März zu Beratungen zusammen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Aktien und Bonds schreien geradezu nach nach einer Zinssenkung"

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne

Beiträge zum Thema

Anzeige
Anzeige

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Ein Gespenst lernt lächeln  Artikel in Merkliste

03.09.2008 von Frank Wiebe

Staatsfonds einigen sich auf Grundsätze - das ist gut für alle Beteiligten. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Der richtige Populismus  Artikel in Merkliste

26.08.2008

Die Bürger halten die Taschen zu, weil die Preissteigerungen sie nerven. Die Europäische Zentralbank nimmt diese Sorgen ernst - zu Recht. Kommentar

Handelsblatt Börsenradio 05.09.2008 (Abendausgabe) 

05.09.2008Börsenradio

Auch zum Wochenschluss Talfahrt an der Börse - Unerwartet schlechte Arbeitsmarktdaten aus den USA - Gute Verkehrszahlen von Air Berlin - Nokia senkt Prognose für Marktanteil - Ölpreis knapp über 5-Monats-Tief - Leichte Erholung beim Euro Anhören


Anzeige