
DüsseldorfImmer mehr Bundesbürgern wird bewusst, dass in Berlin an ihren Interessen vorbei regiert wird. Die letzten Hoffnungen der Mehrheit der Deutschen, den auf lange Sicht ökonomisch und gesellschaftlich destabilisierenden Eurokurs von Regierung und Opposition zu stoppen, ruhten – nachdem die Deutsche Bundesbank von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) in dreister Manier kalt gestellt wurde – auf dem Bundesverfassungsgericht.
Die Institution, die neben der Bundesbank in der deutschen Bevölkerung das größte Vertrauen genießt, hat den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erwartungsgemäß – gegen den Willen der Mehrheit der Deutschen – gebilligt, aber in der Urteilsbegründung einen deutlichen Weckruf für Sparer und Anleger eingebaut.
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent
Aufhorchen lässt vor allem die Breitseite der Karlsruher Richter gegen die Machenschaften der EZB. Der ESM dürfe nicht zum „Vehikel einer verfassungswidrigen Staatsfinanzierung durch die EZB“ werden. Auch die Ankäufe von Staatsanleihen am Sekundärmarkt durch die Notenbank wären eine „Umgehung des Verbotes monetärer Haushaltsfinanzierung“, also illegal. Die Richter ahnen, dass der Zorn in Deutschland mit den Zinsen steigen könnte. Wenn diese in Richtung vier Prozent gehen sollten, wäre der Fluchtweg in Immobilien für viele Sparer versperrt. Und sobald der Liter Benzin über zwei Euro kostet, dürfte auch der letzte Euro-Kredit bei den Bürgern verbraucht sein.
Namhafte Finanzexperten warnen Sparer und Anleger schon seit länger Zeit vor einer schleichenden Enteignung. Der Begriff der „Finanziellen Repression“ macht die Runde. Um die Staatsfinanzen zu sanieren, werden Notenbanken und Regierungen versuchen, die Zinsen durch direkte und indirekte Markteingriffe unter die Inflationsrate zu drücken und für einen längeren Zeitraum ein höheres Inflationsniveau anzustreben. Das sorgt im Ergebnis für negative Realzinsen und zu einer realen Entwertung der Staatsschulden. Damit Sparer, die man so melken will, nicht flüchten, könnten die Daumenschrauben angezogen werden, etwa in Form von Kapitalverkehrskontrollen , Zwangsabgaben und Strafsteuern.
Delta Lloyd
Otte: sehr günstige holländische Versicherung mit wenig Exposure in Südeuropa.
Alcatel-Lucent
Otte: spottbillig; allerdings muss sich das Unternehmen fangen. 100 - 200 Prozent Potential.
Fuchs Petrolub
Otte: Fair bewertet mit Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15; aber sehr gutes Unternehmen. Langfristige Renditeerwartung: + 10%
Salzgitter
Otte: Zykliker und damit sehr anfällig bei Konjunkturschwankungen. Dank der Cash-Reserven aber extrem günstig.
Novartis
Otte: Sichere Aktie, moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis (11), großzügige Dividendenrendite (4%).
Energias des Portugal
Otte: Kurs bei knapp zwei Euro. Im Bieterverfahren Ende letzten Jahres hat das chinesische Unternehmen Three Gorges 3,45 Euro je Aktie bezahlt. Insgesamt haben die Chinesen sich 21 Prozent der Anteile gesichert.
Berkshire Hathaway
Otte: Dank eines Rückkaufangebots Buffetts lediglich knapp über Buchwertgehandelt. Potential 30 Prozent. Festgeldersatz
Enel
Otte: breit aufgestellter Versorger, spottbillig wie der Italienische Markt.
OMV
Otte: Unter Buchwert gehandelt, KGV bei sechs, Dividendenrendite 4,5 Prozent.
Nestlé
Otte: sicherste Aktie der Welt, derzeit fair bewertet.
Während liquides Vermögen das Weite sucht – noch bevor der Kapitalverkehr eingeschränkt wäre, hätte der Staat vor allem die Besitzer von Renditeimmobilien am Haken, die mit ihren Immobilien ja schlecht weglaufen können. Das Eigenheim wird vielleicht geschont werden, sollte es noch nicht abbezahlt sein. Der schuldenfreie Hausbesitzer aber sollte darauf besser nicht vertrauen. Denn auch ihn könnte der Fiskus ins Visier nehmen, wenn die Ideen aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) umgesetzt würden. Dazu müsste sich die Bundesregierung vom Bundestag nur erweiterte Zugriffsrechte auf die Privatvermögen der Bundesbürger einräumen lassen.

Irgendwie so -früher oder etwas später- wird es kommen. Und weiter die Wirklichkeit verdrängen und in Zorn und Wut geraten wird nichts nützen. Man muss halt hinnehmen was nicht zu ändern ist.
Aber irgendwie mag ich auch diese schlechten, ähm, guten Nachrichten. Denn hat dieses Elend und hin gekrepel endlich bald ein Ende.
Ich bin auch optimistisch das der Wechsel nicht zu blutig über die Bühne gehen wird, sondern zu einen fließenden Übergang kommt. Ohne heftigste Randale und Plünderer die durch die Villenviertel ziehen. Die Leute werden sich einfach damit abfinden das ihr Guthaben um zwei Stellen gestrichen- oder gleich genullt wird.
Ich bleibe entspannt und warte ab. Habe ja nix nennenswertes an Vermögen zu verlieren :-)
Bis auf weiteres also Win Win. Das danach finde ich gut, wenn wir alle neu starten und auf der 'verbrannten Erde die ersten schönen Blumen wachsen'.

Falls es Personen gibt, die dieses Unvorstellbare, Ungeheuerliche auf den Weg bringen, werden sie mit Todesschwadronen fest rechnen müssen. Es sollte zu Beidem nicht kommen.

Widerwärtig und kriminell wie das Handelsblatt mit seinen Weltuntergangsphantasien die Leute in unsinnige Anlagen wie das jetzt schon überberwertete und unnütze Glitzermetall Gold zu locken versucht.
Ebenso widerwärtig und kriminell wie die Planungen des Verbrecher-Thinktanks "DIW".






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