
Herr Petran, Anleger fürchten aktuell Inflation. Hat Griechenland das Risiko erhöht?
Die Gefahr ist noch einmal größer geworden. Die Notenbanken haben die Märkte mit hunderten Milliarden Euro geflutet. Damit nicht genug: Nun steigt auch noch in vielen Ländern die Staatsverschuldung. Die Neigung, das Problem mit Inflation zu verkleinern dürfte bei der Politik wachsen. Sogar Inflationsraten im zweistelligen Bereich sind in Krisenszenarien möglich.
Bisher ist davon noch nichts zu spüren, Ökonomen rechnen mit maximal fünf Prozent Inflation in den nächsten Jahren. Wie wirkt ein Anstieg der Teuerungsrate auf das Depot?
Die Renditen müssen mindestens im gleichen Maße steigen wie die Inflation, sonst wird der Anleger ärmer. Viele klassische Anlageprodukte wie Sparpläne oder Rentenpolicen können da nicht mithalten.
Sollen Anleger das Depot umschichten?
Auch wenn noch keine Hektik angesagt ist, würde ich dazu raten. Staatsanleihen dürften in diesem Szenario unter Druck geraten und taugen für Anleger tendenziell eher nicht. Ebenfalls Aktien ohne eigene Substanz, Bankaktien könnten schlecht laufen. Stattdessen sind Rohstoffe interessant. Sie dürften bei Inflation im Wert steigen.
Wie können Anleger von Rohstoffen profitieren?
Wir setzen vor allem auf Gold und dazu auf Aktien von Minengesellschaften. Bei großen Playern wie Kinross und Barrick Gold sind wir investiert. Aber wir halten auch bei anderen Metallförderern wie Norilsk Nickel aus Russland.
was soll man eigentlich tun, wenn man gar nichts besitzt? werden die Schulden dann auch weniger wert ?
@ (9) Gold ...
Simmt! War im Dritten Reich genauso der Fall. Also Gold beim Kauf mitnehmen und im Keller unter dem Heizkessel verbuddeln.
Übrigens hat mir mein Großvater schon eingebleut: " bub, wenn der Staat soviele Schulden macht, muß man das privat auch tun. Eines Tages sind sie dann einfach weg."
Durchführungsverordnung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, 9. März 1933
Aufgrund von der mir übertragenen Vollmacht aus Abschnitt 5 (b) des Gesetzes vom 6. Oktober 1917, geändert durch Abschnitt 2 des Gesetzes vom 9. März 1933 (...), in dem der Kongress erklärte, dass ein ernsthafter Notstand existiert, verkünde ich als Präsident, dass der nationale Notstand noch besteht existiert und dass das fortgesetzte private Gold- und Silberhorten der bürgern der Vereinigten Staaten eine ernsthafte bedrohung für den Frieden, die Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Vereinigten Staaten darstellt. Um die interessen unseres Volkes zu schützen, müssen geeignete Maßnahmen sofort ergriffen werden.
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Daher verkünde ich in Ausübung der obengenannten Vollmacht, dass solcher Gold- und Silberbesitz verboten ist und dass jeder solche Münzen, Anlagemünzen oder anderen Gold- und Silberbesitz innerhalb von vierzehn Tagen bei amtlichen beauftragten der Regierung der Vereinigten Staaten gegen Erstattung zum offiziellen Preis in offiziellen Zahlungsmitteln der Regierung abzuliefern hat.
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Alle Tresorfächer in banken oder Geldinstituten sind versiegelt worden und warten auf bevorstehende gesetzliche Maßnahmen. Mithin ist jeder Verkauf, Ankauf oder die bewegung von solchem Gold oder Silber innerhalb der Grenzen der Vereinigten Staaten und ihrer Gebiete verboten, sowie jedes Devisengeschäft und jede bewegung von solchen Metallen über die Grenze.
Der besitz dieser verbotenen Metalle sowie die Unterhaltung eines Schließfachs für deren Lagerung ist der Regierung durch die bank- und Versicherungsunterlagen bekannt. Es wird darauf hingewiesen, dass ihr Schließfach versiegelt bleiben muss und nur in Anwesenheit eines Vertreters des Finanzamtes geöffnet werden darf.
Per gesetzlicher Verordnung, erlassen an diesem Tage.
Der Präsident der Vereinigten Staaten.
Franklin Roosevelt, 9. März 1933





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