Anlagestrategie

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Anlagestrategie: Diese Aktien gehören jetzt ins Depot!

Börsenhochs jagen Anlegern oft Angst vor fallenden Kursen ein. Das muss nicht sein, denn solange die Notenbanken mitspielen, läuft die Rally weiter. Mit diesen zehn deutschen Aktien können Sie davon profitieren.

Solange die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, dürfte die Rally weitergehen. Quelle: Reuters
Solange die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, dürfte die Rally weitergehen. Quelle: Reuters

Anleger verlassen sich auf den Draghi/Bernanke-Put. Ein Put berechtigt einen Spekulanten, seinem Gegenüber Papiere aufs Auge zu drücken. Will heißen: Wenn es eng wird an den Märkten, dann werden die beiden Notenbanker schon Papiere kaufen, also Liquidität in die Märkte pumpen. Und was sollen Investoren sonst machen? Solide Anleihen bringen nichts, besser verzinste sind gefährlicher als jede Aktie.

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Sicher: Seit der Dax die magische Marke 8.000 in diesem März zum zweiten Mal genommen hat, schwingt die Angst vor einem Absturz mit, denken viele an 2000 und 2007, als der Dax auf ein Rekordhoch kletterte und dann grausam fiel. Crash-Gründe gibt es zuhauf; vom Wiederaufflammen der Schuldenkrise über den wachstumsgefährdenden US-Haushaltsstreit bis zur Kriegsgefahr in Korea.

Und: Wer lange Zeiträume anschaut, so wie Yale-Professor Robert Shiller, findet Aktien teuer. Das von ihm berechnete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), in das Unternehmensgewinne aus zehn Jahren einfließen, liegt bei 23, sieben Punkte über dem Durchschnitt seit 1881. Damit ist aber noch nicht gesagt, dass die Märkte jetzt auf diesen Durchschnitt zulaufen. Im Gegenteil: So lange die Notenbanken mitspielen, läuft die Rally.

Die Prognosen der Finanzprofis

  • George Soros, Investor

    „Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich, möglicherweise, ein Währungskrieg.“ (25.01.2013)

  • Marc Faber, Investor

    „Zum ersten Mal seit vier Jahren, seit dem Tief im März 2009, liebe ich den Markt wieder. Denn je höher es geht, desto wahrscheinlicher ist, dass es zu einem schönen Crash kommt, einem gewaltigen Crash.“ (31.1.2013)

  • Bill Gross, Fondsmanager

    „Die EZB ist in diesem Tagen die härteste der Zentralbanken. Aber angesichts einer europäischen Arbeitslosigkeit von 12 bis 13 Prozent - verglichen mit 7,7 Prozent in den USA  - müssen sie etwas tun. Letztendlich müssten sie ihre Währung in Relation zum Dollar und anderen Währungen schwächen, damit sie wettbewerbsfähiger werden.” (08.03.2013)

  • Felix Zulauf, Vermögensverwalter

    „Ich sehe nichts von einer Normalisierung. Die strukturellen Probleme sind nach wie vor da, sie sind nur kaschiert worden und hat sie für eine gewisse Zeit in einem Meer von neugeschöpfter Liquidität ertränkt.“ (21.02.2013)

  • Jim Rogers, Rohstoffguru und Fondsmanager

    „Amerika ist die größte Schuldnernation in der Geschichte der Welt.“ (24.02.2012)

  • Steen Jakobsen, Chefvolkswirt bei der Saxo Bank

    „Ich persönlich hatte sehr negative Erwartungen insbesondere bezüglich der Realwirtschaft und den Aktienmärkten. Bei der Wirtschaft lag ich richtig, bei den Aktienmärkten nicht. Aber sollten Aktienmärkte nicht eigentlich der Realwirtschaft folgen?“ (28.2.2013)

  • Warren Buffett, Investor

    Sicherlich, die nähere Zukunft ist unklar. Amerika blickt dem Unbekannten aber seit 1776 ins Auge. (01.03.2012)

  • Nouriel Roubini, Ökonom

    „Die Risiken werden vom Markt derzeit zu niedrig eingeschätzt. Sie werden im ersten Halbjahr wohl eingedämmt bleiben, aber sie könnten wieder an die Oberfläche kommen.” (04.03.2013)

  • Stan Druckenmiller, Hedge-Fonds-Manager

    „Die Party kann noch für eine Weile so weitergehen. Ich weiß nicht, wann sie enden wird, aber ich schätze, dass sie sehr schlimm enden wird.“ (5.3.2013)

  • Jim O’Neill, Chairman Goldman Sachs Asset Management

    „Ich erwarte keine anhaltende Aufwärtsbewegung von dem derzeitigen Niveau, ohne dass es weitere Hinweise darauf gibt, dass die Wirtschaft in einem irrwitzig starken Tempo wächst.“ (18.03.2013)

  • Barry Knapp, Barclays

    „Der große Treiber ist die Fed. Eine Wachstumskorrektur am Ende des ersten oder zu Beginn des zweiten Quartals ist wahrscheinlich. Unser Problem sind die Auswirkungen der fiskalischen Kontraktion, stagnierendes Wachstum und Investoren, die zu enthusiatisch sind in Bezug auf den Häusermarkt.“

  • Dan Veru, Investment-Chef Palisade Capital Management

    „Ich denke es gibt viele Investoren die darauf warten, in den Markt einzusteigen.“

  • Mohamed El-Erian, Co-CIO bei Pimco

    „Europa hat zwei Stangen Dynamit angezündet. Die erste betrifft die Inhaber kleiner Konten. Müssen auch sie Zwangsabgaben leisten, drohen soziale und politische Unruhen und ein Austritt aus der Eurozone. Die Folgen der anderen Dynamitstange sind weit komplizierter und ungewisser. Es ist eine Frage der Unverletzlichkeit von Bankguthaben in Europa. Und eine Erinnerung, dass Europa zu viele Ziele verfolgt und zu wenig Instrumente hat.“ (18.03.2013 zur Zwangsabgabe für zyprische Sparer)

Selbst Pessimisten, die die Welt in Richtung Hyperinflation und Crash laufen sehen, müssen Aktien nachfragen. Denn vor dem Crash kommt, frei nach dem österreichischen Ökonomen Ludwig von Mises, die Katastrophenhausse, in der alle noch schnell ihr Papiergeld gegen Sachwerte tauschen wollen.

Fazit: Aktien muss man haben. Aber bitte die richtigen. Wie die folgenden zehn.

  • 30.03.2013, 09:25 UhrReinerWein

    Ach bestimmen die Notenbanker jetzt auch noch die Aktienkurse?
    Wie sagt der Dichter so schön:
    Wir hüpfen hin und her
    und jagen den Schaumblasen nach
    und die Welt ist voller Kummer
    und besorgt in ihrem Schlaf.
    W.B. Yeats

  • 30.03.2013, 09:56 Uhrsirutzi

    "Ach bestimmen die Notenbanker jetzt auch noch die Aktienkurse?" - GUTEN MORGEN: das machen sie doch seit fünf Jahren. Zumindest im EU-Raum.

  • 30.03.2013, 10:14 Uhrob@bad-homburg.eu


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