
DüsseldorfWohin bloß mit dem lieben Geld? Aus Angst vor Risiken lagern die Deutschen einen Großteil ihres Vermögens bei der Bank – auf Sparbüchern, Tagesgeld- oder Festgeldkonten. Doch mit den aktuellen Zinsen lässt sich kaum noch die Inflation ausgleichen. „Es herrscht Anlagenotstand“, fasst Gottfried Heller das Dilemma zusammen. Die Zeiten für Anleger werden härter. Wie können sie ihr Geld heute noch risikoarm anlegen und gleichzeitig eine ordentliche Rendite erzielen?
In seinem neuen Buch „Der einfache Weg zum Wohlstand – mehr verdienen, weniger riskieren und besser schlafen“ gibt Heller, Börsenexperte und Gründer der Münchener Vermögensverwaltung Fiduka, die Antworten. Kurz zusammengefasst: Investieren Sie in Sachwerte – hauptsächlich Aktien – und haben Sie Geduld. Ein Freund der schnellen Tipps und des schnellen Geldes ist Heller nicht. „In diesem Buch erfahren Sie nicht, wie Sie schnell reich werden“, schreibt der Autor gleich zu Beginn, denn vom Zocken hält er gar nichts. Die Lektüre lohnt sich trotzdem – oder gerade deshalb.
In seinem Buch „Der einfache Weg zum Wohlstand“ nennt Gottfried Heller sieben Trends, die seiner Meinung nach die Zukunft der Welt und insbesondere der Finanzmärkte bestimmen werden.
Als Hauptgründe für ein verlangsamtes Wachstum der Weltwirtschaft nennt Heller das nachlassende Wachstum der Schwellenländer, den Sparzwang der Industrieländer, die knapper werdenden Ressourcen sowie eine alternde Weltbevölkerung und steigende Arbeitslosigkeit.
Ähnlich wie nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 dürfte laut Heller nach den Katastrophenjahren eine längere Zeit mit weniger Krise folgen, in der sich die Finanzmärkte stabilisieren.
Hauptgrund ist die seit 2008 anhaltende Geldflut der Notenbanken. Bis 2014 wollen EZB und Fed die Zinsen niedrig halten.
Nach 30 Jahren geht laut Heller der Trend der sinkenden Zinsen zu Ende. Die Renditen für Staatsanleihen sind auf einem Tiefpunkt. Wenn nicht mehr so viele Anleger in Anleihen als sichere Häfen fliehen und die Notenbanken nicht mehr „manipulieren“ sei wieder mit Zinsen von fünf bis sechs Prozent zu rechnen.
Nach über zehn Jahren mit verlustreichen Börsenphasen sollte es wieder aufwärts gehen, das zeigt ein Vergleich mit vergangenen Krisenzeiten. Zudem sind die Aktien billig bewertet. Hellers Fazit: „Bei so niedrigen Aktienbewertungen wie heute ist das mögliche Gewinnpotenzial deutlich größer als das Verlustrisiko.“
„Ökonomisch macht der Euro keinen Sinn“, ist Euro-Kritiker Heller überzeugt. Deshalb werde auch die Politik über seine Lebensdauer entscheiden. Euro-Land bleibe jedenfalls eine „Problemzone“.
Noch wachsen in den Schwellenländern die Bevölkerung und die Wirtschaft – das macht Aktien aus diesen Regionen interessant.
Der langjährige Geschäftspartner der Börsenlegende André Kostolany verspricht seinen Lesern zu zeigen, wie sie erfolgreiche Anleger werden und ihr Geld vor Inflation schützen. Und dazu gehört eben mehr, als ihnen eine Einkaufsliste mit Aktien, Fonds und ETFs an die Hand zu geben. Eine solche Liste liefert Heller zwar auch, aber erst ganz am Ende seines Buches. Zuvor gibt der Autor einen Überblick über die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent
„Wir stehen am Anfang einer Zeitenwende“, so seine Überzeugung. Zwar gebe es aktuell viele Krisen: Die Folgen der geplatzten Immobilienblase in den USA, die europäische Schuldenkrise, der Abbau des Sozialstaats, die Überlastung des deutschen Rentensystems, die ungünstige demografische Entwicklung, der stetig steigende Ressourcenverbrauch und die wachsenden Umweltbelastungen. Doch Heller blickt optimistisch in die Zukunft: „Krisen sind Chancen – in Arbeitskleidung“, so sein Motto. Soll heißen: Wurden Probleme einmal erkannt, kann man auch Lösungen dafür suchen und es ergeben sich neue Möglichkeiten.

Maximale Rendite bei minimalem Risiko:
http://www.bankofgreece.gr/Pages/default.aspx

Grundsätzlich ist es gut ,sich so viel wie möglich mit dem Thema
Geldanlage zu beschàftigen, aber man muss auch Entscheidungen kurzfristig oder sofort am Aktienmarkt treffen.
Politische Entscheidungen, die sich auf meine Aktie langfristig
negativ auswirken, muss man noch am selben Tag gehandet werden
(siehe Solarindustrie, Energiesektor). Was nützt es zuzuwarten,
ist das Vertrauen erst einmal zerstört dann gehts erfahrungsgemàß nach unten.Lieber am ersten Tag 10% Verlust in kauf nehmen bei einer Krisenmeldung, ist besser als fast das ganze Kapital zu vernichten. Beispiele: Ich habe eine Solaraktie
in meinem Depot seit 4 Monaten,und bin mit 10% im Gewinn.
Plötzliche pol. Meldung: Die Einspeisevergütung wird massiv
gekürzt. Schon bei dieser Meldung muss am gleichen Tag
gehandelt werden, sprich verkauft werden.Machen Sie bitte nicht
den Fehler und kaufen die gleiche Aktie billiger nach. Die Nachkaufstrategie führt in den Ruin siehe Telecom, Solarworld,
Commerzbank, Praktiker, Arcandor u.s.w.
Wenn ich wollte könnte ich viele erfolgreiche Bücherschreiber
hier vorführen. Ich habe viele gute Zeitschriften (allesamt seit
der Internetblase )13Jahre aufgehoben. Was viele Bücherschreiber damals noch zum Nachkauf empfohlen haben
stinkt zum Himmel. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Folgen Sie Ihrem Verstand und folgen Sie keinem Berater.
Ziehen Sie Schlüsse aus guten Finanzbücher, aber die bittere
Erfahrung müssen Sie am eigenen Leib spüren.Man lernt nie
am Aktienmarkt aus. Sie müssen täglich am Ball sein um Erfolgreich zu sein. Spielen wir mal ein Szenario durch:
Ich empfahl die Commerzbaktie vor Wochen hier im Blog bei
1.25 Euro. Momentan steht sie bei 1.45E. Kommt morgen die
Meldung über den Ticker: Commerzbank beabsichtigt eine Kapitalerhöhung durchzuführen, dann verkaufe ich sofort.
Wenn ich Glück habe kann ich noch mit meiner Frau gut essengehen. Sie sehen, ich lass mich auf nichts ein, egal was mir
Fachleute empfehlen, ich handle.
MfG
Walter Schmid

@ gutmenschensucks
:-)))) selten so gelacht!!
Super geschrieben!
Congratulations






11 Kommentare
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