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Chefstratege der Deutschen Bank: „Der Dax steigt auf 6 800 Punkte“

Die Schuldenkrise hat die Märkte fest im Griff. Doch das wird sich ändern, glaubt Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank. Nicht nur für die deutsche Wirtschaft, auch für den Dax werde es aufwärts gehen. Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt Stephan, worauf Anleger jetzt achten sollten.

Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank, hält die Bewertungen von Aktien für günstig. Quelle: Pressebild
Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank, hält die Bewertungen von Aktien für günstig. Quelle: Pressebild

Die Aktienkurse schwanken stark, Staatsanleihen erscheinen nicht mehr sicher. Viele Anleger sind verunsichert. Zu recht?

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Stephan: Derzeit überlagern viele Themen wie die Verschuldung europäischer Staaten, Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung und Finanzmarktregulierung die eigentlich guten fundamentalen Daten. Dies führt immer wieder zu hohen Schwankungen an den Märkten. Am Ende werden sich aber die Fundamentaldaten durchsetzen. Aufgrund der Euro-Schwäche wird Deutschland über den Export zur Wachstumslokomotive der europäischen Wirtschaft.

Was bedeutet das für den Aktienmarkt?

Die Bewertungen von Aktien sind recht günstig, zumindest deutlich unter historischem Durchschnitt. Die Unternehmen berichten gute Gewinne und haben zum Teil erhebliche Liquidität auf ihren Bilanzen. Ich rechne mit einem Dax von etwa 6 800 Punkten bis zum Jahresende.

Was sind derzeit die bevorzugten Aktien?

Attraktiv sind Aktien, die nachhaltig hohe Dividenden zahlen. Die Dividendenrendite ist meist erheblich höher als die Renditen von Staatsanleihen. Gleiches gilt sicherlich für das Thema Wachstum. Hier kann man in Aktien investieren, die an den Wachstumsmärkten partizipieren oder auch direkt dort, wo hohes Wachstum zu finden ist.

Was sind für Sie Wachstumsmärkte?

Hierzu gehören sicherlich die Emerging Marktes mit China und den so genannten Bric-Ländern in der Spitze. Genauso sind aber auch die Regionen, deren Wirtschaft stark auf den Export ausgerichtet ist, derzeit im Fokus. Dies sind insbesondere Japan und Deutschland. Schließlich sind aber auch die USA interessant, da das Land mit viel Flexibilität über eine höhere wirtschaftliche Dynamik verfügt als beispielsweise Europa. Hier könnte auch in einem weiterhin stärkeren US-Dollar eine Chance liegen.

  • 25.07.2010, 20:31 UhrAnonymer Benutzer: 9000

    @Gordon Clown
    Damit hat er vermutlich recht.
    irgendwann kommt die 9000.
    Dividenden und inflation sollten dafür sorgen.
    Ganz nebenbei hat die Deutsche bank haufenweise Produkte für Pessimisten im Programm.
    Z.P. Put Optionsscheine :)

  • 14.07.2010, 15:29 UhrAnonymer Benutzer: David388

    @Siggi40 und die anderen Pessimisten..

    der Mann der Deutschen bank wird es nicht umsonst so hoch geschafft haben, also bitte kein Neid. Ob er es letztlich mit guten Anlagestrategien oder ueber Kontakte geschafft hat ist zweitrangig.

    Kritisieren ist einfach, aber konstruktive Vorschlaege zu geben, wohl etwas schwieriger.
    ich wuerde gerne ihre Aussichten hoeren.
    Gut einige schrieben bereits das alles zusammenbrechen werde, Amaggedon...

    Doch hier ist der springende Punkt, die Weltwirtschaft wird niemlas zum erliegen oder zum vollstaendigen Zusammenbruch kommen, da Leute immer auf der Suche nach Moeglichkeiten sind, ihr Vermoegen zu vergroessern.

    Das die Staatsschulden ausufern stelle ich nicht in Frage, aber auch hier werden die Politiker und jene die die Faeden im Hintergrund ziehen, eine Loesung finden.

    Und mit Sicherheit wird hier kein Goldzeitalter eintreten! @Siggi, der Aktienkurs ensteht durch den Preis den Anleger fuer eine beteiligung an einem Unternehmen bereit sind zu zahlen. Je Wertvoller sie das Unternehmen einstufen desto mehr zahlen sie dafuer. Wie begruendest du bitte das die 1000 besten Aktien weniger Wert sein sollen als Goldspaehne?
    Meinst du das die Unternehmen auf einmal nicht mehr arbeiten, Volkswagen keine Autos mehr herrstellt?verkauft?... entschuldige bitte, aber das zeugt echt von unwissen.

    Letztlich muss jeder fuer sich selber entscheiden in was er sein Geld investieren moechte, und sobald er das Geld irgendwo hinbringt (vorrausgesetzt er laesst es nicht zuhause im Sparstrumpf), fliesst das Geld indirekt in verschiedene investitionen.

    Viel Erfolg beim weiteren Sparen, und auch wenn man mal auf Verlusten sitzt, es kommen auch wieder bessere Zeiten :)

    Gruss David

  • 10.07.2010, 01:15 UhrAnonymer Benutzer: Kronecker

    Ulrich Stephan: Ein Sommermärchen!

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