Anlagestrategie

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Depot-Contest: Hohe Rendite, geringer Schwitzfaktor

Geldanlage ist nichts für schwache Nerven. Wer sich damit nicht wohlfühlt, vertraut sein Geld einem Profi an. Doch welche Strategie verfolgen die Vermögensverwalter? Und wer fährt die höchsten Gewinne ein?

Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse: 2012 war ein gutes Aktienjahr. Quelle: ap
Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse: 2012 war ein gutes Aktienjahr. Quelle: ap

DüsseldorfKeine Chancen ohne Risiko – dieses eherne Gesetz der Geldanlage müsste auf der Visitenkarte jedes Vermögensverwalters stehen. Wer an der Börse hohe Gewinne einfahren will, braucht starke Nerven. Doch genau die haben viele Anleger nicht.

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Die Anlageprofis sollen helfen, diese Barriere zu überwinden und den richtigen Rendite-Risiko-Mix für ihre Kunden zu finden – das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Doch welche Strategie verfolgen die einzelnen Vermögensverwalter? Wer fährt die höchsten Gewinne ein? Und vor allem: Wie hoch ist der Nervenkitzel?

Einblick in ihre Arbeit gewähren die Profis beim Depot-Contest der DAB Bank. 30 Vermögensverwalter sind im vergangenen  Jahr in drei Kategorien gegeneinander angetreten. Jetzt stehen die Sieger fest: Die höchste Rendite im Jahr 2012 fuhr Arne Sand ein. Allerdings blieb der Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Sand & Schott hinter dem Dax zurück. „Man könnte natürlich sagen, dass ein Plus von 15,46 Prozent wenig beeindruckend ist, schließlich hat der Dax im vergangenen Jahr 28 Prozent zugelegt“, sagt Arne Sand. „Aber bei unserem Depot war der Schwitzfaktor sehr viel geringer.“

DAB Depot Contest Die Vermögensverwalter im Porträt

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Damit meint er den sogenannten Drawdown, also den größten Kursrücksetzer. Bei dieser Kennzahl schlägt das Portfolio von Sand & Schott den deutschen Standardwerte-Index nämlich ganz klar: Während der Dax zwischenzeitlich um mehr als 16 Prozent einbrach, ging es mit dem chancenorientierten Depot der Vermögensverwalter weniger als sieben Prozent abwärts.

Und das ist auch der Grund, warum Sand & Schott den ersten Platz vor der Adlatus Aktiengesellschaft belegt. Das Adlatus-Depot hat zwar mit 16,63 Prozent etwas stärker zugelegt, der Drawdown ist mit 11,45 Prozent aber größer.

Sand & Schott setzt auf Aktien mit hoher Ausschüttung. „Für die Auswahl der Titel ist aber nicht nur die aktuelle Dividendenrendite wichtig, sondern entscheidend ist, ob diese Dividende auch in Zukunft noch gezahlt oder sogar gesteigert werden kann.“ Für diese Einschätzung ist ein hoher und stabiler Cash-Flow im Unternehmen unerlässlich, also ein freier Bargeldfluss, der unter anderem für Dividendenzahlungen verwendet werden kann. Investitionen in Aktien wie die Deutsche Telekom, die ihre Dividende zum großen Teil aus der Substanz und nicht aus den laufenden Einnahmen zahlen, vermeidet Sand.

  • 17.01.2013, 17:19 UhrIch-AG

    Hände weg von Vermögensverwaltern und Fondsmanagern, die in den Medien, wie z.B. n-tv auftreten!

    Hände vor allem weg von Vermögensverwaltern und Fondsmanagern, die in den Medien, wie z.B. n-tv auftreten. Herausragendes Negativbeispiel ist hier Stephan Riße, der besser Journalist und Redakteur geblieben wäre. Solche Scharlatane gewinnen, obwohl ahnungslos, über diese Kanäle mit markigen Sprüchen und (dummem) Geschwätz Bekanntheit und sammeln anschließend von naiven Anlegern, die sich davon haben beeinflussen lassen, deren Geld ein.

    Wirklich gute Leute in der Branche brauchen diese Tricks über die Medien nicht.

  • 17.01.2013, 13:45 UhrPubliusAeliusHadrianusOlympios

    Mit dem Geld ist es wie mit den Frauen - Wer alle behalten will, muß sich selbst um alle kümmern. Und wer genug von allem hat, will seine Ruh und gut essen. So siehts aus

  • 17.01.2013, 13:20 UhrPubliusAeliusHadrianusOlympios

    Ist das nun Prosa oder schlichtweg Unterhalsames der Boulvardpresse? "Wenn die Bürger ihre Steuern nicht zahlen lässt sich in Griechenland besichtigen" ...Eher wohl die übliche dümmliche Polemik, die über das fehlende Fachwissen eines gemeinen germanischen Feldhuhn hinwegtäuschen soll. Fehrfehlte europäische Wirtschaftspolitik, die man allzugerne ausschließlich anderen anlasstet. Als wenn der deutsche, griechische - europäische Bürger -in der Masse doch Arbeitnehmer- verantwortlich für das ganze Schuldenschlamassel wäre. Wenn nur alle tatsächlich Steuern hinterziehen würden, dann hätten Staat bzw. Politiker und Banken wenigstens weniger Spielraum Völker, den gemeinen Bürger ökonomisch zu versklaven. Wohl dem, der sich aus diesem chaotischem System entziehen kann bzw. sein Verdientes nicht der europäischen wirtschafts- und Politmafia in den Rachen schmeisst

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