Anlagestrategie

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Deutsche Bank: Dax-Ziel bei 9.200 Punkten

Die Rally an den Aktienmärkten ist noch lange nicht vorbei. Zumindest wenn man Asoka Wöhrmann, Anlagestratege der Deutschen Bank, glauben mag. Die Krise könne bald vorbei sein, und der Dax dürfte kräftig zulegen.

Deutsche Bank: Optimismus beim Blick auf die Börse. Quelle: Reuters
Deutsche Bank: Optimismus beim Blick auf die Börse. Quelle: Reuters

Die Börsen feiern weltweit neue Höchststände. Diese Woche markierte auch der Dax ein Allzeithoch. Anleger fragen sich aktuell, ob die Rally weitergeht – oder bald wieder eine Baisse ansteht. Die Deutsche Bank positioniert sich jetzt bei dieser Frage eindeutig.

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Die Zuwächse bei den Krediten privater Verbraucher in den USA deute demnach darauf hin, dass die Konjunktur dort Tritt fasst und die Aktienkurse weltweit stützen wird. Damit dürfte der US-Aktienindex Standard & Poor's 500 neue Höchststände erreichen, sagte Asoka Wöhrmann, Co-CIO bei Deutsche Bank Asset & Wealth Management in Frankfurt in einem Interview.

Die steigende Verbrauchernachfrage in den USA sei teilweise getrieben durch mehr verfügbare Kredite. Damit sei eine sich selbst tragende Aufwärtsbewegung bei Aktienkursen vorgezeichnet, die den S&P 500 Index bis Ende 2013 um etwa acht Prozent steigen lasse, führte Wöhrmann weiter aus.

Die Tops und Flops seit dem Dax-Allzeithoch

  • Top 1

    Volkswagen

    Kurs seit 13.07.2007: + 95,5 Prozent

  • Top 2

    Adidas

    Kurs seit 13.07.2007: + 81,1 Prozent

  • Top 3

    Henkel

    Kurs seit 13.07.2007: + 74,8 Prozent

  • Top 4

    SAP

    Kurs seit 13.07.2007: + 63,7 Prozent

  • Top 5

    Fresenius SE

    Kurs seit 13.07.2007: + 61,5 Prozent

  • Flop 5

    Deutsche Bank

    Kurs seit 13.07.2007: - 62,4 Prozent

  • Flop 4

    RWE

    Kurs seit 13.07.2007: - 66 Prozent

  • Flop 3

    Thyssen-Krupp

    Kurs seit 13.07.2007: - 68 Prozent

  • Flop 2

    Eon

    Kurs seit 13.07.2007: - 68,5 Prozent

  • Flop 1

    Commerzbank

    Kurs seit 13.07.2007: - 96 Prozent

US-Konsumentenkredite kletterten im März um 7,97 Mrd. Dollar, nach einem Schub in Höhe von 18,6 Mrd. Dollar im Februar - der größte Anstieg seit Mai 2012, zeigen Daten der US- Notenbank Fed vom 7. Mai. Die steigenden Hauspreise in den USA tragen dazu bei, dass die privaten Haushalte in der Lage sind, ihre Finanzen zu ordnen. Damit wird der Weg frei für neue Ausleihungen, welche vom niedrigen Zinsumfeld befördert werden.

“Die Dynamik bei den Verbraucherkrediten zeigt nach oben, nach sechs Jahren. Das ist sehr, sehr ermutigend. Die von den Verbrauchern ausgehende Nachfrage wird der US-Wirtschaft Schwung verleihen. Es ist das erste Mal, dass ich davon überzeugt bin”, sagte Wöhrmann.

  • 09.05.2013, 12:53 Uhrhonolulu23

    FED Chef Bernanke und auch Draghi räumten zuletzt offen ein, nicht weiter zu wissen; diese Situation hätte es noch nie so gegeben, die Lehrbücher VWL Macro selbst von der Princeton-University seien am: ENDE! - Wie soll dann der DAX fundamental begründet: steigen?

  • 09.05.2013, 13:07 UhrHans

    Die Gewinne vieler Dax Unternehmen brechen stark ein, und der Dax steigt und steigt. Die Börse hofft, dass war ein Ausrutscher, und die nächsten Quartale laufen umso besser. Wenn bloß der Trend der einbrechende Gewinne so anhält, wird es irgendwann eine starke Dax Korrektur nach unten geben.

  • 09.05.2013, 14:39 Uhrcontrarian

    Na, was braucht es noch für Euphorie news?
    Meine Anlageempfehlung SELL denn jetzt beginnt spätestens die Hausfrauenrallye!

    Noch zu einen Drittel investiert in üppigen Dividendenpapieren mit quartals Ausschüttung. Kursziele ist ca. 6% entfernt. Dann Aktienquote null und das ist auch gut so.

    Beim letzten Crash 2008/09 ein hohes sechsstelliges Vermögen verdient, weil "rechtzeitig" die Reissleine gezogen. Gewinne mitnehmen und warten:
    Die Börse ist keine Einbahnstrasse.

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