
FrankfurtIst Bert Flossbach ein Krisengewinnler? Seit das Schuldendrama 2008 eskalierte, seit Börsen, Banken und Staaten wanken, schütten reiche Anleger den Kölner mit Geld zu. Das bei ihm angelegte Kapital hat sich verdoppelt, auf fast sechs Milliarden Euro. Darf einer gewinnen, wenn alle anderen verlieren?
Der 50-Jährige kaut auf den Bügeln seiner Brille und überlegt. Sein Blick fixiert irgendein Detail jenseits der raumhohen Fenster im 26. Stock des Glasturms, den er vor einem Jahr bezogen hat, weil das alte Büro zu klein geworden war. „Ich sag’s mal so“, kramt er endlich hervor, „wir stoßen in die Lücke, die die Banken aufgemacht haben. Hexen können auch wir nicht. Aber wir verkaufen Kunden nicht Dinge, die wir privat nicht einmal mit der Kneifzange anpacken würden.“
Banker, die ihren Kunden Schrott andrehen und dabei hohe Boni einstreichen, sind seine Lieblingsfeinde. Dabei war er selbst lange einer. Der promovierte Betriebswirt sammelte seine ersten Erfahrungen bei einer Großbank. In den Jahren bei Goldman Sachs lernte er seine Frau kennen – und Kurt von Storch. 1998 gründeten die beiden Investmentbanker ihre Vermögensverwaltung in Köln.
Von Storch hatte die Kundenbeziehungen, Flossbach das Know-how. Die Arbeitsteilung funktioniert. Kein anderer Vermögensverwalter hat in den vergangenen drei Jahren so ein hohes Wachstum hinbekommen. Und keiner hat das Geld der Kunden so rentabel und zugleich sicher durch die Krise geführt. Zwei Depots von Flossbach & von Storch liegen ganz vorne in der aktuellen Dreijahreswertung der WirtschaftsWoche (siehe Tabellen). Und während viele Banken ihren Kunden dieser Tage noch als Erfolg verkaufen müssen, dass sie in der Krise „weniger als der Gesamtmarkt“ verloren hätten, liegt Flossbach selbst mit reinen Aktiendepots noch zweistellig im Plus.
"Konzentrieren Sie Ihre Investments auf herausragende Unternehmen, die von einem starken Management geleitet werden."
"Beschränken Sie sich auf Unternehmen, die Sie wirklich verstehen können. Zehn bis 20 sind in Ordnung, ab 20 ist Ärger vorprogrammiert."
"Suchen Sie sich unter Ihren guten Unternehmen die besten aus und stecken Sie den größten Teil Ihrer Investments in diese."
Denken Sie langfristig: mindestens fünf bis zehn Jahre."
"Volatilität kommt vor. Bleiben Sie dran."
Quelle: Robert G. Hagstrom, "Warren Buffett. Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.", Börsenbuchverlag 2011.
Zusammen mit dem Mannheimer Family Office Portfolio Consulting und der Düsseldorfer WSH Deutsche Vermögenstreuhand hat die WirtschaftsWoche mehr als 1000 Kundendepots und vermögensverwaltende Fonds-Portfolios aus über 350 Banken und Vermögensverwaltungen ausgewertet: Welche Geldmanager haben am meisten aus dem Kundengeld gemacht, was haben sie gekauft, welche Risiken sind sie damit eingegangen?
„In der Hausse eine Weile oben mitschwimmen, das schaffen viele. Das Portfolio dabei stets so aufzustellen, dass es in Extremfällen keinen irreparablen Schaden nimmt, gelingt auf die Dauer nur wenigen Geldmanagern“, sagt Portfolio-Consulting-Chef Michael Stegmüller.
Auf den folgenden Seiten sagen die Besten, wie sie aktuell anlegen, was sie über den Euro, Gold und Immobilien denken – und was Anlegern noch bevorsteht.
Wie gut, dass sich hier das Bildungsbürgertum wie Pro-D, KarstenBerwanger und co. treffen.
Ich habe Hoffnung für unser Land! Endlich mal Leute mit Durchblick, die sich auf seriösen Seiten ohne Manipulation Hintergrundinformationen holen.
Geht doch alle mal auf www.goldseiten.de
Dort bekommt ihr unabhänige Wirtschaftsnachrichten, die euch sagen, wie schlecht es in Wirklichkeit um unser Hab und Gut steht und gleichzeitig noch hinreichend Werbung für die sicherste Anlageform enthält --> Gold. Die Werbung ist aber nur reiner Zufall und steht in keinem näheren Zusammenhang mit der Art und Weise der Berichterstattung.
Auf diesen seiten erhält man Nachrichten, die nicht von Bilderbergern, CIA, Mossad, Illuminaten, FED, City, Hollywood, Bennjamin Blümchen, Donald Duck und den ganzen anderen bösen bösen Mächtigen beeinflusst wurden.
Also bitte meine lieben Freunde KarstenBerwanger, Pro-D und co., macht weiter so und sorgt für Aufklärung in diesem Land.
1933 bis 1939 gab es den Boom aber wirklich.
Arbeitslosigkeit besiegt. Wert der Reichsmark zum Dollar verdoppelt...
Liebe Verlagsgruppe HB,
weshalb bezahle ich Depp eigentlich für die WiWo, wenn die gleichen Artikel kostenlos im Internet abgedruckt werden? Für 1 Woche Zeitvorsprung bei diesen top aktuellen Infos?
VG, ein Noch-Abonnent





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