
Der Dax rutscht immer mehr ab. Nachdem es am Mittwoch nochmals abwärts ging, ist das Plus seit Jahresstart vollständig weggeschmolzen. Ob der Markt kurzfristig weiter verliert, hat wohl Mario Draghi in der Hand: Die Börsianer warten gespannt auf die Äußerungen von „Super-Mario“ im Anschluss an die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag.
Mit Finanzthemen beschäftige ich mich seit mehr als 30 Jahren - lange Jahre von Deutschland aus, seit November 2012 von New York aus. Vor meiner Zeit als Journalist habe ich einige Jahre in einer großen Bank gearbeitet und war dort auch an Aktienemissionen beteiligt.
Chancenorientiert heißt für mich vor allem, die Chancen von Unternehmen zu nutzen. Ich kaufe daher in erster Linie Aktien mit einer langfristigen Perspektive. Dazu kommen auch Anleihen, um die Risiken besser zu verteilen. Ich werde eher direkt einzelne Papiere kaufen als indirekt über Fonds und Zertifikate zu gehen, weil das einfacher nachzuvollziehen ist und damit die Transparenz erhöht.
Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.
Aber auch Zahlen von Daimler könnten dem Markt Schwung geben - und vielleicht auch meinem Depot, in dem schließlich VW-Aktien liegen. Der Kauf dieser Aktien hatte sich – zumindest bisher – als wahrer Glücksgriff erwiesen: Seit dem Kauf ging es für VW mehr als 13 Prozent nach oben. Schade, dass ich nicht mehr investiert habe. Aber als konservativer Anleger muss man eben auch aufpassen, dass man nicht zu viel auf eine Karte setzt.
Am Mittwoch vermeldete die VW-Tochter Audi Verkaufszahlen von Januar: 16,3 Prozent mehr Audis als vor einem Jahr wurden abgesetzt. Damit fällt der Zuwachs fast doppelt so hoch aus wie beim Stuttgarter Rivalen Daimler, dessen Kernmarke Mercedes-Benz sich im Januar um 9,2 Prozent gesteigert hatte. Die Börse ließ das aber kalt, der VW-Kurs sank im Schlepptau des Dax. Ich hoffe nun, dass mir Daimler nicht mit einem skeptischen Ausblick noch mehr auf die Rendite drückt.

Wenn Sie bei 14000 im Dow nicht verkaufen -wann dann? Wenn er wieder auf 6800 einbricht,wie in 09?

"In der letzten Zeit hatte die Börse sich schneller bewegt als die reale Wirtschaft. Sie ist vorausgelaufen - ein klassisches Muster - und kommt daher vielleicht auch eher an ihre Grenzen."
Haha! Das ist dermaßen untertrieben, das es nur noch lächerlich klingt! Man sollte nicht vergessen, das der Kapitalmarkt bzw. das weltweite Kapitalvolumen min. das 40-fache der Realwirtschaft entspricht! Seit Super-Draghi wohl eher dem 50-fachen! Wer das nicht als problematisch ansieht hat keine Ahnung was Geld ist bzw. wie die Wirtschaft funktioniert! Es kann nur irgendwann wieder in einer Weltwirtschaftskrise enden! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Aber immer schön nach dem Motto: Immer lustig und vergnügt, bis der Arsch im Sarge liegt!






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