Anlagestrategie

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Drei Strategien, drei Depots: Der Dax auf Drogen

Der Dax bricht alle Rekorde. Doch was bedeutet das Allzeithoch für Anleger? Drei Handelsblatt-Redakteure veröffentlichen ihre Muster-Depots und analysieren die aktuelle Lage an den Märkten.

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola
Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Vom wegen Angst vor dem Allzeithoch. Sah es gestern noch so aus, als ob Börsianer ein wenig Höhenangst hätten, nahm der Dax die magische Marke von 8.152 Punkten nahezu im Flug. Damit hat der deutsche Standardwerteindex seinen Rekord aus dem Jahr 2007 geknackt. Fast bis auf 8.200 Punkte ging es nach oben.

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Natürlich ist die Rally getrieben vom billigen Geld der Notenbanken. Und genau das könnte irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft zum Problem werden. Das billige Geld wirkt wie eine Droge, doch wehe die Märkte werden auf Entzug gesetzt.

Jessica Schwarzer

  • Die Redakteurin

    Das Auf und Ab an der Börse, Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen - das beschäftigt mich seit Jahren. Nicht nur als Finanzredakteurin, auch privat. Für Handelsblatt Online schreibe ich regelmäßig über Trends an den Märkten und darüber, wie Anleger diese umsetzen können. Mein Depot ist das spekulative.

  • Die Strategie

    Spekulativ bedeutet für mich nicht, wild zu zocken, sondern Chancen zu nutzen. Natürlich muss ich dafür entsprechend höhere Risiken eingehen. Um diese Risiken halbwegs unter Kontrolle zu behalten, setze ich in meinem Musterdepot auf breite Streuung. Konkret heißt das beispielsweise, dass ich zwar auf Anleihen mit schwächerer Bonität, also Junk Bonds, oder Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setze, aber dazu einen entsprechenden ETF wähle. Einzeltitel, Zertifikate und vielleicht auch Hybridanleihen mische ich bei.

  • Die Regeln

    Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Denn sollte sich die Konjunktur in den USA oder der Euro-Zone eines Tages erholen, könnten die Notenbanken ihre „Politik des billigen Geldes“ beenden und auch die Leitzinsen wieder anheben. Der genaue Ablauf wird zum Drahtseilakt - selten waren die Zentralbanken weltweit mit einer so kniffligen Aufgabe konfrontiert.

Jessica Schwarzer Das spekulative Depot

Einzelwerte und Performance im Detail.

Schon kleine Andeutungen eines Richtungswechsels aus Kreisen der Währungshüter können dann für Erschütterungen an den Aktien- oder auch an den Anleihemärkten sorgen. Denn derzeit sind diese Märkte abhängig von den Entscheidungen der Notenbanken und weniger von fundamentalen Wirtschaftsdaten. Hoffen wir also, dass der Entzug – wenn er denn kommt – mit Maß vollzogen wird.

  • 07.05.2013, 21:23 UhrX_TRADER

    Glückwunsch dem DAX, dass du es nach so langer Zeit endlich geschafft hast.

    Für mich als Algo- und System-Trader mit einem Positionslimit von max. 6 FDAXen (150 € der Punkt bzw. ca. 1,2 Mio. € VaR) sind Minuten schon eine Ewigkeit. Das ist der einzige Vorteil von runter, man verdient schneller mehr. Ansonsten könnte es meinetwegen auch immer nur steigen.

  • 07.05.2013, 21:40 UhrX_TRADER

    Glückwunsch dem DAX, dass du es nach so langer Zeit endlich geschafft hast.

    Für mich als Algo- und System-Trader mit einem Positionslimit von max. 6 FDAXen (150 € der Punkt bzw. ca. 1,2 Mio. € VaR) und 10000 DBK-Aktien (also insg. ca. 1,5 Mio.€ VaR sind Minuten schon eien Ewigkeit. Das ist der einzige Vorteil von runter, man verdient schneller mehr. Ansonsten könnte es meinetwegen auch immer nur steigen.

  • 07.05.2013, 23:30 UhrHolzauge37

    Ds soll ja Charts geben, mit denen man einfach den Kurs verfolgen kann und sieht wo er dreht.

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