Anlagestrategie

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Drei Strategien, drei Depots: Nur nicht den Mut verlieren

Nach der ersten Handelswoche befinden sich zwei von drei Musterdepots im Minus. Doch unsere Autoren bleiben trotz schwieriger Marktsituation optimistisch und haben bereits Kaufideen für die kommenden Börsentage parat.

Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt
Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Die vergangene Woche war wirklich keine gute Zeit für Investoren, es sei denn, man setzt nicht auf steigende Kurse. Der Dax hat über drei Prozent verloren. Die wenigsten Aktien aus Deutschlands Leitindex konnten sich auf Wochensicht im Plus halten – leider auch „meine“ VW-Papiere nicht. Ob sich die Stimmung in den nächsten Tagen wieder aufhellt? Der Start in die Woche dürfte immerhin etwas gemächlicher verlaufen, denn in Amerika ist „Veteran´s Day“. Die amerikanischen Börsen sind allerdings trotzdem geöffnet.

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Kerstin Leitel

  • Die Redakteurin

    Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

  • Die Strategie

    Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

  • Die Regeln

    Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Nach dem möglicherweise etwas ruhigeren Start in die Woche geht es dann wieder munter weiter: Zahlreiche Quartalsergebnisse und Konjunkturdaten stehen auf der Agenda. Bestimmt rückt auch wieder die Schuldenkrise in Europa in den Fokus. Denn am Montag trifft sich die Euro-Gruppe in Brüssel, am Dienstag die EU-Finanzminister.

Das konservative Depot: Bitte klicken für die Großansicht.
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Der Europäische Rat wird über weitere Schritte zu einer engeren gemeinsamen Wirtschaftspolitik der Euro-Staaten beraten, sowie über die mögliche Einführung einer Transaktionssteuer und einer verbesserten Bankenaufsicht. Auch die „fiskalische Klippe“ in den USA ist noch nicht umschifft. Da müssen die Konjunkturdaten und Quartalsberichte schon sehr positiv ausfallen, um die Aktienkurse in die Höhe zu treiben. Ich fürchte, es geht an den Märkten noch eine Weile unruhig weiter. Deswegen lege ich mit meinen Käufen eine Pause ein.

  • 11.11.2012, 12:08 UhrMary

    Sehr geehrter Herr Wiebe,

    das neue Layout des "Handelsblatt" hat diesselben Systemfehler, die letztendlich zu Lasten der Bilanz des Konzerns gehen. Warum hat die Redaktion vor Veräanderung keine Umfrage gemacht? BITTE starten Sie eine Umfrage

    Sie haben mit "Western Union" eine schwierige Position im Depot. Ich würde die Umsätze und die Zuflüsse oder Abgaben an der Nyse beobachten.

    Gruß

    E. Wiegand

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