
Fürth/MönchengladbachDie Lage an den Finanzmärkten hat sich innerhalb weniger Wochen deutlich entspannt. Die Schwankungen an den Aktienbörsen sind zurückgegangen, die Kurse gestiegen. Zugleich sinken die Risikoaufschläge für Anleihen der europäischen Krisenstaaten - was zeigt, dass die Furcht vor möglichen Solvenzproblemen Portugals, Spaniens oder gar Italiens spürbar nachlässt. Zu verdanken haben Investoren das in erster Linie immer neuen Stützungsmaßnahmen der Notenbanken.
"Wir erleben an den Börsen eine Liquiditätsschwemme, die die Aktienmärkte und andere Vermögensklassen wahrlich in den Himmel treibt", sagte der Moderator des Abends, der aus New York angereiste Börsenexperte Markus Koch. "Doch es bleiben große Fragezeichen: Was ist mit Inflationsgefahren? Sorgt die europäische Schuldenkrise weiter für Nervosität an den Märkten? Und was macht man als Anleger in den Zeiten solcher Unsicherheit?"
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent
Antworten auf diese Fragen und Orientierung für die Geldanlage lieferten drei Experten bei den Finanzmarktforen von Deutsche Bank und Handelsblatt in Fürth und Mönchengladbach. Rund 1.000 Interessierte nutzten auf den Veranstaltungen in der Stadthalle Fürth und der "Borussia-Arena" in Mönchengladbach die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren.
Manche Detailfrage diskutierten die Experten im Laufe des Abends kontrovers. Doch in zwei entscheidenden Punkten herrschte Konsens. Erstens: Die Katastrophenszenarien der Schwarzmaler sind fehl am Platz - die gegenwärtige Schuldenkrise in Europa wird gelöst werden. Zweitens: Für Anleger besteht trotz - oder gerade - wegen dieser grundsätzlich optimistischen Einschätzung dringend Handlungsbedarf. "Mit vermeintlich sicheren Anlagen wie beispielsweise Bundesanleihen ist kein realer Kapitalerhalt mehr möglich", warnte Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank. Schuld sei das extrem niedrige Zinsniveau, das unterhalb der Teuerungsrate liegt. "Wer sein Vermögen real erhalten will, muss daher künftig Risiken eingehen", stimmte Oliver Plein zu, Anlageexperte bei der Fondsgesellschaft DWS. "Die Aktie erlebt eine Renaissance, weil es kaum Alternativen gibt."
"Allerdings sind wir noch nicht über dem Berg", sagte Gabor Steingart, Chefredakteur des Handelsblatts. Risiken existierten an vielen Stellen im globalen Wirtschaftsgefüge. Deswegen sei es in diesen Tagen leicht, ein Pessimist zu sein. Aber Steingart hofft: Europa werde gestärkt aus der Krise hervorgehen. "Wir erleben die Geburt der Vereinigten Staaten von Europa." Im Kreißsaal der Geschichte gehe es mitunter archaisch zu. Auch das Baby Europa sei nicht schön anzusehen. Es brauche Zeit, Fürsorge und Erziehung - bis Europa seine Defizite in der Demokratie, in der Wettbewerbskraft und nicht zuletzt in der Schuldendisziplin abgebaut habe.
Unilever
Unilever ist einer der weltweit größten Anbieter von Markenartikeln im Bereich Kosmetik und Körperpflege. Der wesentliche Teil des Unilever-Geschäftes besteht aus der Herstellung und dem Vertrieb von täglich gebrauchten Markenartikeln.
Beiersdorf AG
Die Beiersdorf AG ist ein international führendes Markenartikel-Unternehmen. Zu den Schwerpunkten zählen der Vertrieb von Kosmetikartikeln, sowie die Herstellung von Klebebändern.
L'Oreal SA
L'Oreal S.A ist eines der weltweit führenden Kosmetikunternehmen. Zu dem französischen Konzern gehören insgesamt 27 internationale Marken.
DE Master Blenders 1753
De Master Blenders 1753 ist ein international tätiges Kaffee- und Teeunternehmen. Die Produktpalette beinhaltet mehr als 30 Marken.
Oriflame Cosmetics SA
Der schwedische Großkonzern Oriflame ist ein Anbieter von hochwertigen Hautpflege- und Kosmetikprodukten. Die Gesellschaft zählt mit einer Palette von über 1000 Schönheitsprodukten zu den weltweit größten Kosmetikunternehmen.
Imperial Tobacco Group Plc
Die Imperial Tobacco Group ist ein international agierendes Tabakunternehmen. Die Gruppe ist weltweit in über 160 Länder mit Marken wie Davidoff, Gauloises Blondes und West vertreten.
Pernod Ricard SA
Die Unternehmensgruppe Pernod Ricard ist ein internationaler Spirituosen- und Weinanbieter. Mit Produktionsstätten und Niederlassungen in über 70 Ländern ist der Konzern international präsent.
Diageo Plc
Das Großunternehmen Diageo ist einer der weltweit führenden Getränkeanbieter. Zu seinen bekanntesten Marken zählen Spirituosen wie Johnnie Walker und Guinness.
Stephan ist ebenfalls zuversichtlich: "Europa zeigt, dass es Probleme lösen kann" - zuletzt durch die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), man werde ein Auseinanderbrechen des Euros um jeden Preis verhindern, und den Plan, unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenländer aufzukaufen. Die Investoren fassten bereits wieder Vertrauen: "Geld kehrt zurück aus Amerika nach Europa", sagte der Deutsche-Bank-Experte.

Man dehnt das alles aus bis das angreifende Amerikanische Banken Kartell den groesstmoeglichen Nutzen aus der Situation ziehen kann.
Deren Leute wird man dann auch unantastbar im ESM haben, von wo aus sie Europa wie eine Marionette steuern koennen.

Die momentane Situation heißt "Anlagenotstand" und "finanzielle Repression". D.h. nahezu alle Anlageklassen sind tot und der Staat hat bereits mit der kalten Enteignung der Sparer begonnen (0%Zinsniveau, Besteuerung, Kapitalverkehrskontrollen). Dazu wird noch nicht einmal Inflation benötigt.
Es gibt nur zwei Strategien: Nr.1 für die Pessimisten - Umtausch aller Vermögensgegenstände in Edelmetalle (Anlagemünzen, kleine Barren). Nach der Währungsreform langsamer Aufbau eines diversifizierten Portfolios.
Strategie2 - für aktive Anleger: hohe Cashbestände, Aktien und Zertifikate kaufen, solange die Kurse weiter steigen! Bei den ersten Instabilitätsanzeichen alles in Gold tauschen und im Garten verbuddeln.
Denn eines ist sicher: Keine der Assetklassen wird den Crash und die Währungsreform unbeschadet überstehen! Da nutzt auch die größte Diversifikation nichts. Was nicht über Kursverfall und Preisverfall vernichtet wird, holt sich der Staat über repressive Steuern (Immobilien!!!). Natürlich wird auch der Goldhandel irgendwann verboten. Das Szenario lautet:
1) Kalte Enteignung über 0%-Zinspolitik und Teuerungsrate
2) Massive Steuererhöhungen (ab 01.01.2014)
3) Restrektive Kapitalverkehrskontrollen (Goldverbot, ausländische Währungen)
Wir werden es alle erleben. Es dauert nicht mehr lange ...

Repariert wird gar nichts! Die Auswirkungen grundlegender Konstruktionsfehler werden nur auf der Zeitachse verschoben. Warten Sie mal den Zeitpunkt ab, wenn F. Hollandes Denkfehler mit voller Wucht zu Tage treten. Und dieser ist viel näher als sie wahrscheinlich denken.






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