Anlagestrategie

Gute Vorsätze für das Portemonnaie

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Feste Ziele steigern die Motivation

Ob die eigenen Ausgaben in bestimmten Bereichen nun besonders hoch oder bereits sehr niedrig sind, lässt sich ohne Vergleichszahlen nur schwer beurteilen. Der Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe hat deshalb mit der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh) Referenzbudgets zusammengestellt. Sie basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und zeigen, wie viel Haushalte je nach Einkommen und Anzahl der Personen für bestimmte Lebensbereiche ausgeben – aufgeschlüsselt nach elf Kategorien, darunter Wohnen, Ernährung, Mobilität und Kommunikation.

So funktioniert der Stromanbieterwechsel

  • Vertrag prüfen

    Zuerst sollten Verbraucher in ihrem laufenden Vertrag prüfen, zu welchem Zeitpunkt sie diesen kündigen können.

  • Stromverbrauch ermitteln

    In der letzten Jahresabrechnung können Kunden ihren jährlichen Stromverbrauch ablesen.

  • Preise vergleichen

    In Vergleichsrechnern wie Verivox und Check24 können Nutzer ihren jährlichen Stromverbrauch und ihre Postleitzahl eingeben. Der Rechner ermittelt dann die günstigsten Preise. Verbraucherschützer empfehlen zudem, mehrere Rechner für die Tarifsuche zu nutzen.

  • Vertragsunterlagen anfordern

    Direkt über den Tarifrechner oder über die Website des Versorgers können Kunden die Vertragsunterlagen anfordern.

  • Unterlagen prüfen

    Die Vertragsunterlagen sollten Verbraucher sorgfältig prüfen und anschließend an den neuen Versorger zurücksenden. Oder sie schließen den Vertrag per E-Mail oder im Internet ab.

  • Vollmacht zur Kündigung

    Mit den Vertragsunterlagen kann der Kunde seinem neuen Versorger auch eine Vollmacht zur Kündigung des Liefervertrags mit dem bisherigen Versorger geben.

  • Neuer Versorger wird tätig

    Der neue Versorger regelt mit dem bisherigen den notwendigen Datenaustausch und organisiert gegebenenfalls auch mit dem Netzbetreiber die Zählerablesung, und meldet den Verbraucher dort als seinen Kunden an.

  • Schriftliche Bestätigung

    Vom neuen Anbieter bekommt der Kunde schriftlich oder per E-Mail eine Bestätigung über
    Vertragsabschluss und Lieferbeginn. Verbraucherschützer raten jedoch, den Zählerstand am Wechseltag selbst zu notieren und an ihren örtlichen Netzbetreiber zu schicken.

  • Post vom alten Versorger

    Der bisherige Versorger schickt dem Verbraucher eine Schlussrechnung über den bis zum Wechselzeitpunkt angefallenen Verbrauch. In der Regel kommt diese Rechnung innerhalb von vier bis sechs Wochen.

So gibt beispielsweise ein Paar, das ein Kind im Alter bis zu fünf Jahren hat, über ein Nettoeinkommen von 2.601 bis 3.403 Euro verfügt und zur Miete wohnt, monatlich im Durchschnitt 730 Euro für das Wohnen aus. Das ist die teuerste Position in ihrem Budget. Dahinter folgen 542 Euro für Mobilitätskosten – also alle Ausgaben rund ums Auto und öffentliche Verkehrsmittel. Auf Platz drei stehen mit 439 Euro die Kosten für die Ernährung, worunter nicht nur der Einkauf von Lebensmitteln fällt, sondern auch das Auswärtsessen.

Die Kosten zu senken ist jedoch nur eine Strategie, damit am Ende mehr Geld übrig ist. „Beim Thema Geld denken die meisten an Sparen, aber nicht daran, wie sie ihre Einnahmen nachhaltig verbessern“, sagt Petra Bock. Sicherlich ist es gut, unnötige Ausgaben, die keine bessere Lebensqualität bieten, zu vermeiden. Noch wichtiger ist es aber, sich neue Einkommensziele zu setzen und die nötigen Entscheidungen dafür zu treffen.“

Praktisch sieht Bock dafür zwei Wahlmöglichkeiten: mehr arbeiten oder intelligenter arbeiten. „Intelligenter arbeiten heißt, sich gezielt beruflich weiterzuentwickeln und dabei nicht nur die Tätigkeit, sondern auch die Verdienstmöglichkeiten in den Blick zu nehmen. Je mehr Verantwortung man übernimmt, desto höher sind in der Regel die Verdienstmöglichkeiten“, so Bock.

Finanzbildung Das böse Märchen vom Goldesel

Sie sind die Kunden und Anleger von morgen, doch von Finanzfragen haben viele Jugendliche keine Ahnung. Manche sind sogar schon verschuldet. Die Schulen scheinen überfordert – da braucht es Eigeninitiative der Eltern.

Damit die Motivation beim Arbeiten und Sparen nicht abhanden kommt, ist es wichtig, sich Ziele zu setzen: Wo will ich hin, was will ich mir leisten können? „Die Mahnung man müsse fürs Alter sparen, ist wenig attraktiv“, sagt Sommese. „Auch zwischendurch sollte man sich mal etwas leisten, die richtige Mischung macht’s: Jetzt leben und fürs Alter sparen.“ Damit man zwischendurch nicht doch den kurzfristigen Konsumverlockungen erliegt, sollte man - sofern möglich - einen Teil des monatlichen Einkommens automatisch auf ein anderes Konto überweisen.

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  • 11.01.2013, 16:05 UhrGolo123

    Nun, die Begründung ist schnell gefunden:

    WIR HABEN EINE INFLATION VON ETWA 8 %, daher bleibt am Ende des Geldes noch soviel Monat!

    Nachdem wir durch die Währungsreform 2002 ohne Grund und Not schon um die Hälfte unseres Geldes enteignet worden sind, folgt jetzt die Inflationsspirale, und der Goldman-Sachs-Heini läßt zur Not einfach die Druckerpresse noch schneller laufen - echt clever der Kerl, so hilft er seinem Stammesbruder, und das für ganz kleine Zinsen!

  • 11.01.2013, 16:58 Uhrkvogeler

    Die überwiegende Mehrheit der gemeinen Steuerzahler hat dieses Grundwissen als Selbstverständlichkeit im Kopf und lebt danach.

    Doch wer bringt das unseren Staatenlenkern bei??

    Der kleine Strich vor der Zahl in der Bilanz heisst nicht "Bis dahin darfst Du noch Geld ausgeben" sonder der heisst "Das Geld must Du noch bezahlen, bis Du grade KEIN Geld mehr hast."

    Wer bringt das unseren Politikern bei?



  • 11.01.2013, 17:03 UhrJohannesSchmidt

    Nicht unwichtig: § 12 II SGB (Arbeitslosengeld II)

    "(2) Vom Vermögen sind abzusetzen

    1. ein Grundfreibetrag in Höhe von 200 Euro je vollendetem Lebensjahr des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seines Partners, mindestens aber jeweils 4 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und seinen Partner jeweils 13 000 Euro nicht übersteigen (...)"

    Vielleicht bei der Vermögensplanung als abhängig Beschäftigter auch das Arbeitslosigkeitsrisiko einbeziehen.

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