Anlagestrategie

Diskussion: Kommentare zu: Rein ins Risiko!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Argumente sind gefragt. Sie haben einen Hinweis? Sie haben eine Meinung – wie bitte, sogar eine andere? In dieser Kommentarspalte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern. Andere Leser interessieren sich für Ihre Anmerkungen, vor allem dann, wenn Sie einen eigenen Blickwinkel mitbringen. Handelsblatt Online ist dafür die Plattform. Unser Anliegen ist es, dass es dabei inhaltlich, aber nicht persönlich zu Sache geht, meinungsfreudig, aber nicht bis ins Extreme. Dafür stehen unsere Moderatoren zur Verfügung. Sie greifen spätestens dann ein, wenn es unsachlich wird. Unser Moderatorenteam ist wochentags von 7.30 bis 21 Uhr dabei, in dieser Zeit können Sie kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

Ausrufezeichen

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  • 05.02.2013, 10:47 Uhrkarstenberwanger

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 05.02.2013, 11:50 Uhrpeer-Bilderberger

      Mit anderen Worten, die Aktien-Rally ist gerade vorbei und der Privatanleger wird gerade "motiviert" Aktien zu kaufen, damit die Bankster den Kram loswerden, bevor der crash kommt.

      ++++++++++++++ soviel zu den OBJEKTIVEN Anlage-Empfehlungen ++++

      Paul Craig Roberts: “Alle Investitions-Wege sind manipuliert“
      Juli 30th, 2012 Kommentare deaktiviert

      In diesem speziellen Matterhorn-Interview mit dem Ökonom, Buchautor, ehemaligen Staatssekretär im US-Finanzministerium und Kolumnist Dr. Paul Craig Roberts stellte Finanz-Journalist Lars Schall einige grundlegende Fragen im Zusammenhang mit den tieferen Ursachen der Finanz-/ Schuldenkrise. “Ich vermute, dass alle Märkte, nicht nur für Anleihen, sondern auch die Aktien- und Goldmärkte, manipuliert werden, um die niedrige Zins-Politik der Fed beizubehalten”, sagt Roberts.

    • 05.02.2013, 12:21 Uhrkarstenberwanger

      "Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette"

      Erich????

  • 05.02.2013, 11:26 UhrZinseszins

    Das liest sich, als wenn die Anleger und vor allem die institutionellen "gezwungen" sind Aktien zu kaufen um zum wiederholten Male den gleichen Ritt auf dem Parkett zu folgen, der schon mehrfach an Überhitzung zugrunde gegangen ist. Alle wußten, das der Bondmarkt niemals preiswert war, das der Zins für geliehenes Geld der Koks war, der geschnupft wurde und das Aktien seit ihre Existenz "Teufelszeug" sind! Sicher ist, der Markt findet sein Gleichgewicht. Das ist nur eine Frage der Zeit! Und die Supernova am Bondmarkt, wie Bill Gross es sagt, wird nicht nur den Bondmarkt treffen, sondern alle Finanz-instrumente...auch die vermeintlich unterbewerteten Aktien! Die sind nur deswegen "billig" weil das Geld nichts kostet, was man für sie ausgeben muß! Und mit der Supernova am Bondmarkt wird es weitere Supernove geben, die sich auf die Wirtschaft und die Politik und nicht zuletzt auf jede nur denkbare Konstellation am Devisen-
    markt beziehen werden. Der Euro wird genauso infrage gestellt, wie auch der Dollar oder andere Währungen. Philosophisch betrachtet hatte ja schon Goethe eine Vermutung zum Thema Aktion/Reaktion. Die lautete: "Die Geister die ich rief, die werd ich nun nicht los" . Dieses trifft durchaus auch auf die heutige Gemengelage zu, wenn auch nur im übertragenen Sinne und nichts wird diese Sache aufhalten.

    • 05.02.2013, 11:56 UhrPhilosoph

      Gute Zusammenfassung!

      Sehe ich ähnlich! Wenn die Zinsen steigen sollten, werden Aktien uninteressant (Unternehmen haben höhere Zinskosten, machen weniger Gewinn). Gleichzeitig werden noch die Zinskosten für die Aktiengeschäfte auf Pump höher... - und schon "...fließt das Blut in den Straßen..." (auf den Aktienmarkt bezogen).

  • 05.02.2013, 11:31 UhrHarryHaller

    Wurden die Karten nicht spätestens seit September 2008 bei der Insolvenz von Lehman offengelegt? Das ist doch purer Wahnsinn, was hier verkündet wird.
    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." - Albert Einstein

  • 05.02.2013, 12:02 UhrSo_nicht

    "Bereits vor zwei Jahren sagte er die Umschichtung von Anleihen in Aktien voraus."

    Bereits vor zwei Jahren? Das sind im Anlageuniversum Jahrhunderte!
    Besser gesagt: Die Voraussage von Hartnett war Mist.
    Und auch der Rat, auf dem Höhepunkt einer liquiditätsgetriebenen Hausse in Aktien zu investieren, wirft kein sonderlich gutes Licht auf die sogenannten "Experten". Übrigens auch nicht auf's HB, das solche gefährlichen Ratschläge unkritisch publiziert.

  • 05.02.2013, 12:28 UhrThailueng

    ".....Wer kein Geld verlieren will, muss raus aus sicheren Anleihen, rein ins Risiko......"
    Dann verliert er oder sie halt eben ALLES!!
    Richtig, der hat dann bereits seinen Verstand verloren, und höchstwahrscheinlich Haus und Hof auch gleich verjubelt, wenn er oder sie denn Haus und Hof hatte.
    Seit wann verliert man denn Geld in sicheren Anleihen? Ja, der WERT des GELDES verliert, aber DAS GELD an sich doch nicht, oder??? Nur mit Risiko machen wir richtig Gewinn?? Es gefällt wohl den Herren Bangster und Zocker nicht so richtig, daß zumindest das "Fußvolk" noch weiß, wie man den Wertverfall des Geldes am meisten mindert. Na, dann noch viel Spaß mit Zertifikaten und schön in Holz und Kautschuk investieren, bringt ja 8 % bis 12 % ??
    8 % Brennholz und 12 % Gummi....

  • 05.02.2013, 13:12 UhrVICTOR_KRUGER

    Jedem sollte die Stoßrichtung der Notenbanken
    klar sein - Schuldenabbau durch Vernichtung
    der Guthaben.

    Diabolische Abgründe tun sich auf!

  • 05.02.2013, 13:34 UhrJennerwein

    Es gibt keine risikofreien Anlagen!

    Haben wir gesehen bei span. und argent. Staatsanleihen. Spanien ist Weltrekordhalter für Staatsinsolvenzen, verfolgt von Argentinien.
    Rentenmarkt=Armenhausmarkt: Leute die ihr Geld eigentlich selber brauchen leihen es Leuten die eigentlich insolvent sind, und hoffen auf Rückzahlung!
    Alles über 0% Zins ist die Zitterprämie! Weil Staaten prinzipiell nicht wirtschaftlich agieren können.

    Jetzt werden die Staaten die Spargelder der eigenen Bürger kalt entwerten qua Inflation. Alle die in Geldanlagen gefangen sind haben verloren. Auch kapitalgedeckte Altersvorsorgeprogramme sind betroffen!

    Jetzt hilft nur noch Kant: "...wenn die erprobten Shemata nicht mehr funktionieren, hilft nur noch selberdenken..."

    Also selber Anlagen analysieren und nicht auf Leute vertrauen die nicht die Interessen der investierenden Bürger vertreten.

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