
HB FRANKFURT. Die Schuldenkrise in Griechenland verunsichert die Investoren. Zwar sieht es so aus, als könnten die EU-Staaten und der Internationale Währungsfonds (IWF) mit ihren Milliardenhilfen Schlimmeres verhindern. Viele Fondsmanager und Vermögensverwalter sind dennoch vorsichtig geworden und machen derzeit besser einen Bogen um die Börsen in Europa. Wegen Griechenland.
Laut einer aktuellen Umfrage der BofA Merill Lynch hat die Skepsis der Investoren gegenüber dem Alten Kontinent zuletzt deutlich zugenommen – etwa jeder fünfte der befragten Fondsmanager gewichtet europäische Aktien derzeit unter. Vor nicht einmal fünf Monaten gehörte der Euro-Raum noch zu den interessantesten Anlageregionen der Welt. Doch die Stimmung ist gekippt. Europa steht unter Beobachtung der Investoren, so viel steht fest.
Selbst Japan ist interessanter
„Wegen Griechenlands Schuldenproblem ist Europa zu einer No-Go-Zone geworden“, sagt Patrik Schowitz, European-Stratege von BofA Merrill Lynch. Im Moment sei selbst die Börse in Japan interessanter für Investoren.
Dabei scheint sich die Situation in Griechenland etwas zu entschärfen. Wenige Tage nach der Einigung auf Hilfen der Euro-Zone und des IWF haben die Südeuropäer wieder Geld am Markt erhalten. Insgesamt wurden zwei kurzfristige Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,56 Milliarden Euro platziert, teilte die griechische Schuldenagentur PDMA heute mit. Ein gutes Zeichen.
Finanzminister Giorgos Papakonstantinou sagte, er gehe davon aus, dass sich sein Land auch weiterhin am Markt Geld leihen könne. Am Finanzmarkt wurde die hohe Nachfrage positiv bewertet. Manche Experten sehen jedoch im deutlich gestiegenen Zinssatz einen Grund zur Sorge.
Solange das nicht durch Kurse bestätigt wird, ist es nur ein weiterer beitrag zum leeren Gerede.
Guten Tag..... Monsieur bitter sagt es. " Ausgerechnet Merrill Lynch ". besten Dank
schon wieder eine bildzeitungs Ueberschrift.
Klar leidet Europa unter den Problemlanedern.
Klar hilft der schwaechelnde Euro.
Klar gibt es gute Aktien in Europa.
Klar gibt es hunderttausende gute Firmen, leiden sind die meisten GmbHs.
Das groesste Problem jedoch sind die Fuehrungsmaengel dank unklarer Leitprinzipien. Wenn man eine Waehrung hat aber jedes Land nach eigenen (Wunsch)Vorstellungen weitermacht, profitieren die Schummler und die Nichtschummler zahlen.
Wenn Europa eine Waehrung hat braucht Europa einen Finanzminister.
Rainer





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