
New YorkDie niedrigen Zinsen und instabilen Finanzmärkte könnten nach Einschätzung der Europäischen Versicherungsaufsichtsbehörde die europäischen Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds in Schwierigkeiten bringen.
“Schwache Konjunkturaussichten, wachsende wirtschaftliche Ungleichgewichte und ein wahrscheinlich langfristig niedriges Zinsumfeld führen zu einem negativen mittelfristigen Ausblick für die finanzielle Gesundheit des europäischen Sektors für Versicherungen und betriebliche Altersvorsorge”, schrieb die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) in Frankfurt.
Bei Europa beträgt die Beitragsrendite 5 Prozent und die Überschussbeteiligung 4,35 Prozent.
(Quellen: Morgen & Morgen, BVI, Map-Report, Allianz)
Bei Cosmos Direkt beträgt die Beitragsrendite 4,50 Prozent und die Überschussbeteiligung 4,05 Prozent.
Bei Targo beträgt die Beitragsrendite 4,40 Prozent und die Überschussbeteiligung 4,60 Prozent.
Bei Huk beträgt die Beitragsrendite 4,30 Prozent und die Überschussbeteiligung 4 Prozent.
Bei der Öffentlichen Braunschweig beträgt die Beitragsrendite 4,30 Prozent und die Überschussbeteiligung 3,80 Prozent.
Bei der Allianz beträgt die Beitragsrendite 3,80 Prozent und die Überschussbeteiligung 4 Prozent.
Bei Rheinland beträgt die Beitragsrendite 2,70 Prozent und die Überschussbeteiligung 3,60 Prozent.
Bei Universa beträgt die Beitragsrendite 2,70 Prozent und die Überschussbeteiligung 3,50 Prozent.
Bei der Öffentlichen Berlin beträgt die Beitragsrendite 2,70 Prozent und die Überschussbeteiligung 3,30 Prozent.
Bei der VPV Lebensversicherungs AG beträgt die Beitragsrendite 2,70 Prozent und die Überschussbeteiligung 3,25 Prozent.
Beim Münchener Verein beträgt die Beitragsrendite 2,40 Prozent und die Überschussbeteiligung 3 Prozent.
Für Europas Versicherungskonzerne, darunter Schwergewichte wie Allianz, Axa, Prudential und Assicurazioni Generali, wird die Lage schwieriger, da die niedrigen Zinsen weltweit die Anlageerträge schmälern. Insbesondere Lebensversicherer, die eine Mindestgarantieverzinsung bieten, die über der Rendite von Staatsanleihen mit einem erstklassigen Rating liegt, leiden unter schwankenden Anlageerträgen.
“Trotz der jüngsten positiven Entwicklungen bei Finanzmarktpreisen, der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank und koordinierter politischer Initiativen bleiben die Risiken für die Finanzstabilität hoch”, heißt es in dem Bericht weiter.
„Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich, möglicherweise, ein Währungskrieg.“ (25.01.2013)
„Zum ersten Mal seit vier Jahren, seit dem Tief im März 2009, liebe ich den Markt wieder. Denn je höher es geht, desto wahrscheinlicher ist, dass es zu einem schönen Crash kommt, einem gewaltigen Crash.“ (31.1.2013)
„Die EZB ist in diesem Tagen die härteste der Zentralbanken. Aber angesichts einer europäischen Arbeitslosigkeit von 12 bis 13 Prozent - verglichen mit 7,7 Prozent in den USA - müssen sie etwas tun. Letztendlich müssten sie ihre Währung in Relation zum Dollar und anderen Währungen schwächen, damit sie wettbewerbsfähiger werden.” (08.03.2013)
„Ich sehe nichts von einer Normalisierung. Die strukturellen Probleme sind nach wie vor da, sie sind nur kaschiert worden und hat sie für eine gewisse Zeit in einem Meer von neugeschöpfter Liquidität ertränkt.“ (21.02.2013)
„Amerika ist die größte Schuldnernation in der Geschichte der Welt.“ (24.02.2012)
„Ich persönlich hatte sehr negative Erwartungen insbesondere bezüglich der Realwirtschaft und den Aktienmärkten. Bei der Wirtschaft lag ich richtig, bei den Aktienmärkten nicht. Aber sollten Aktienmärkte nicht eigentlich der Realwirtschaft folgen?“ (28.2.2013)
„Sicherlich, die nähere Zukunft ist unklar. Amerika blickt dem Unbekannten aber seit 1776 ins Auge.“ (01.03.2012)
„Die Risiken werden vom Markt derzeit zu niedrig eingeschätzt. Sie werden im ersten Halbjahr wohl eingedämmt bleiben, aber sie könnten wieder an die Oberfläche kommen.” (04.03.2013)
„Die Party kann noch für eine Weile so weitergehen. Ich weiß nicht, wann sie enden wird, aber ich schätze, dass sie sehr schlimm enden wird.“ (5.3.2013)
„Ich erwarte keine anhaltende Aufwärtsbewegung von dem derzeitigen Niveau, ohne dass es weitere Hinweise darauf gibt, dass die Wirtschaft in einem irrwitzig starken Tempo wächst.“ (18.03.2013)
„Der große Treiber ist die Fed. Eine Wachstumskorrektur am Ende des ersten oder zu Beginn des zweiten Quartals ist wahrscheinlich. Unser Problem sind die Auswirkungen der fiskalischen Kontraktion, stagnierendes Wachstum und Investoren, die zu enthusiatisch sind in Bezug auf den Häusermarkt.“
„Ich denke es gibt viele Investoren die darauf warten, in den Markt einzusteigen.“
„Europa hat zwei Stangen Dynamit angezündet. Die erste betrifft die Inhaber kleiner Konten. Müssen auch sie Zwangsabgaben leisten, drohen soziale und politische Unruhen und ein Austritt aus der Eurozone. Die Folgen der anderen Dynamitstange sind weit komplizierter und ungewisser. Es ist eine Frage der Unverletzlichkeit von Bankguthaben in Europa. Und eine Erinnerung, dass Europa zu viele Ziele verfolgt und zu wenig Instrumente hat.“ (18.03.2013 zur Zwangsabgabe für zyprische Sparer)
Eine Untersuchung der EIOPA zu den Pensionsfonds habe eine “beunruhigende” Verschlechterung der Finanzierungslage gezeigt, insbesondere bei größeren Versorgungssystemen mit garantierten Leistungen wie etwa in Großbritannien und den Niederlanden. Ein Schlüsselfaktor dabei seien die niedrigen Renditen.
Mit Blick auf die längerfristige Entwicklung werde sich auch die längere Lebensdauer der Pensionäre negativ auf die künftige Finanzlage auswirken, schreibt die EIOPA.

Faktenorientierte Berichterstattung über Schwierigkeiten mancher LVs kann man nicht als Bashing bezeichnen.
Ausser man ist bei immer dünner werdenden Margen mit dem Geld des Anleger nicht verantwortungsvoll umgegangen. Ich glaube jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen.
Grundsätzlich gesehen würde ich in der heutigen Zeit keine Kapital LV mehr abschließen. Die Zeiten für langfristige Anlagen auf Papiergeldnotierung sind sehr ungewiss.
Zurückblickend war der Abschluß einer LV ein Fehler. Trotzdem ich damals bei einem renomierten Versicherer abschloß, weil viele Versicherer fusionierten, übernommen wurden etc.
Ein sorgfältiger Umgang mit den Prämien wurde oft nachrangig behandelt.
Schönen Tag noch.

Ach so, wegen Sparbuch: Nein, das stimmt nicht. Wenn Kobntoführungsgebühren für das Sparbuch-, Festgeld- oder Tagesgeldkonto anfallen (machen relativ wenige Anbieter), werden diese auch nicht von der ausgewiesenen Verzinsung abgezogen. Auch ist dies beim Bausparen genauso. Evtl. Verwaltungskosten pro Bausparkonto werden auch nicht von der ausgewiesenen Verzinsung abgezogen. Was Sie hier erzählen ist ausnahmslos falsch.

Wie bitte? Bei Indexfonds werden die Kosten vorher abgezogen? Das wäre mir sehr neu. Die TER, egal ob ETF oder aktiv gemanagter Fonds, wird nie von der ausgewiesenen Performance abgezogen. Angaben zu Fonds sind immer vor TER (=Kosten eines Fonds).






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