
FrankfurtEs war eine Meldung ganz nach dem Geschmack der Anleger, die die aktuelle Kursschwäche als Gelegenheit ansehen, um sich günstig mit Aktien einzudecken. Der deutsche Außenhandel zeigte sich vergangene Woche robuster als das Gros der Experten dies erwartet hatte. „Insbesondere die Nachfrage aus Nicht-Euro-Zone-Ländern hat zuletzt deutlich zugenommen“, sagt Bernd Hartmann, Leiter des Investment-Research der liechtensteinischen VP Bank.
Gerade weil der weltweite Handel für die Vorhersage der Konjunktur und die Entwicklung des Aktienmarkts immer wichtiger wird, berechnet die Kölner V. M. Z. Vermögensverwaltung Dr. Markus Zschaber künftig jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt den sogenannten Welthandelsindex. Der Clou dabei: Anders als vergleichbare Barometer wie der Baltic Dry Index oder der Howe Robinson Container Index bezieht der Welthandelsindex alle vier Transportwege ein (Schiffe, Schiene, Straße, Luft) und bietet damit einen umfassenden Überblick über alle weltweiten Handelsaktivitäten.

Seitdem die Warenströme quer über den Erdball immer schneller und zugleich stärker fließen, lesen Volkswirte und Aktienstrategen daraus auch Konsequenzen für den Aktienmarkt ab. Der Grund: "Fakt ist, dass die Bedeutung des Welthandels für die globale Wirtschaft rasant zugenommen hat und somit ein aussagekräftiges Bild für die aktuelle Situation der Weltwirtschaft darstellt", sagt Björn Kising, der bei der V.M.Z. Vermögensverwaltung Dr. Markus Zschaber in Köln die volkswirtschaftliche Abteilung leitet.
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren: +88,8 Prozent (ohne Dividenden)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.888 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +52,7 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.527 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +31,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.313 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,1 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1101 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +10,3 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.103 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +228 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.285 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +314 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 4.142 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +428 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 5.275 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +221 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 3.205 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.916 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +151 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 2.509 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +67 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.666 Euro
Veränderung auf Sicht von zehn Jahren (in Euro): +56 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.559 Euro
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.095,90 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 0,92 Prozent (Spareckzins)
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.209 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 1,92 Prozent
Was aus 1.000 Euro geworden wäre: 1.266 Euro*
*bei einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz von 2,39 Prozent
Das verdeutlichen zwei Zahlen: Im vergangenen Jahr wurden weltweit Waren und Güter im Wert von über 18.000 Milliarden US-Dollar exportiert, das waren fast 30 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Der Welthandel ist ein dynamischer Teil des Wirtschaftswachstums, der gut vom Welthandelsindex eingefangen wird. Er misst die Signale, die von internationalen Handelsströmen ausgehen. Anders als bei ähnlichen bekannten Indizes dieser Art, die etwa nur Transporte per Schiffsfracht untersuchen, gehen in den Welthandelsindex alle Warenströme per Straße und Schiene, zu Luft und zur See mit ein.
Ein Niveau über 50 Punkte zeigt wachsenden Welthandel
Mit Hilfe von mathematischen Modellen werden beim Index Millionen von Daten täglich aufgenommen, bewertet, gewichtet und verdichtet. Das Ergebnis lässt sich am Ende jedes Monats an einer Zahl ablesen. Indexstände über einem Niveau von 50 Punkten zeigen bereits einen wachsenden Welthandel inmitten einer expandierenden Gesamtwirtschaft an. Unterhalb von 50 Punkten schrumpft die Welthandelsaktivität, unter 45 Punkten sogar deutlich.

Gott ne, immer diese Weltuntergangsfanatiker. Selbst der schwarze Freitag war nicht für die Ewigkeit unten, aber saugut zum Nachkaufen!

Hä? Warum denn nicht investieren, um das Papiergeld loszuwerden. Aktien gibt es auch nach der Währungsreform noch. Schade das mein Opa keine Aktie von IG Farben hatte, die waren später nach dem Krieg richtig viel DM wert.

Quatsch, lies Dir mal den Quartalsbericht der HHLA durch. Preisdumping bei Container, weniger Gewinn trotz 4.7% mehr Umsatz.






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