Anlegerakademie

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Altersvorsorge: Sorgenfrei in den Ruhestand

Wer in den Ruhestand wechselt, möchte mehr Zeit für sich, aber dennoch den Lebensstandard so gut wie möglich halten. Deshalb ist es ratsam, sich vor dem Ende des Berufslebens Gedanken über künftige Bedürfnisse zu machen.

Wer seinen Ruhestand genießen will, sollte ihn entsprechend vorbereiten. Quelle: dapd
Wer seinen Ruhestand genießen will, sollte ihn entsprechend vorbereiten. Quelle: dapd

FrankfurtDamit der Ruhestand im wahrsten Sinne wohlverdient sein kann, hilft es, sich darauf vorzubereiten. Die meisten der mehr als eine Million Menschen, die in Deutschland pro Jahr in Rente gehen, werden ihren Lebensstandard halten wollen. Da ist es sinnvoll, einige Jahre vor dem Eintritt in den Ruhestand zu planen, welches Einkommen gesichert werden kann. Viele wollen ihr Vermögen möglichst erhalten, auch um es ihren Nachkommen zu vermachen.

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Die erste Frage, die sich viele Menschen stellen, ist, wann sie es sich leisten können, ihr Erwerbsleben zu beenden. „Eine schlichte Rechnung hilft weiter“, sagt Michael Huber, Honorarberater beim bankunabhängigen VZ Vermögenszentrum. Er rät, Ausgaben und Einnahmen gegenüberzustellen und diese auf den Beginn des Ruhestands hochzurechnen.

Zu den Einnahmen zählen die gesetzliche Rente, Betriebsrenten, Mieteinnahmen. Auf der Ausgabenseite stehen Kosten für die Lebenshaltung, Schuldzinsen, Versicherungsbeiträge, Inflationsausgleich, Steuern. Zum Vermögen zählt man nicht nur liquide Mittel, Wertpapiervermögen und Ansprüche an Versicherungen, sondern auch Beteiligungen und Immobilien. Zu berücksichtigen sind zudem Steuerzahlungen.

Altersvorsorge in Deutschland Vorsorgewillige setzen aufs Eigenheim

  • Altersvorsorge in Deutschland: Vorsorgewillige setzen aufs Eigenheim
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Mit den Angaben überschlagen Finanzberater zur Orientierung die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. „Das ist nicht in Stein gemeißelt, sondern soll Tendenzen aufzeigen“, sagt Huber. Wer beispielsweise zu 90 Prozent Immobilien besitzt, muss anders planen als jemand, der alles in relativ schnell versilberbaren Wertpapieren hält. Denn wer zumindest teilweise von seinem Vermögen leben möchte oder muss, braucht ausreichend Liquidität.

Der bequemste Weg zu einer festen Rente ist eine Rentenversicherung. Man zahlt eine bestimmte Summe an einen Versicherer. Dieser garantiert ein Leben lang eine bestimmte Rentenzahlung plus mögliche Überschüsse. „Wem die Sicherheit einer festen, lebenslangen Rentenzahlung das Wichtigste ist und wer nichts vererben will, für den mag das richtig sein“, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Aber man müsse wissen, dass man für den Rest des Lebens von einer Versicherung abhänge. Letztlich gehe der Versicherte eine Wette auf ein langes Leben ein, sagt Huber. Vielfach dauere es rund 20 Jahre, bis der Versicherte das eingezahlte Geld garantiert zurückbekommen habe.

  • 06.02.2012, 01:19 UhrSchimi

    Ich stimme dem vollkommen zu bis auf die Rentenversicherung. Der einzige, der an der Renenversicherung verdient ist der Anbieter. Selbst wenn man das Geld auf das Sparkonto legt hat man nach heutigem Standpunkt am Ende mehr angespart.

    Und noch was zum Nachdenken und schmunzeln. Meine Firma hat bei der Hoechster Pensionskasse eine Rentenvericherung abgeschlossen.Es sind ungefaehr 1200 EUR eingezahlt worden bis ich die Firma verlassen habe. Der Vertrag ist natuerlich nur auf Pensionskassen uebertragbar. Mir steht jetzt eine Rente von monatlich sage und schreibe 1,92 EUR zu und ich muss 104 Jahre alt werden, damit ich herausbekomme, was eingezahlt worden ist. Mir ist von der Kasse gesagt worden, dass ja immerhin eine Hinterbliebenenrente inbegriffen ist, die 60% meiner Rente betraegt.Vermutlich kann ich in 20 Jahren noch nicht einmal ein Broetchen dafuer kaufen. Und so ein Anbieter wird allen Ernstes als serioes bezeichnet.

  • 05.02.2012, 17:12 UhrTreffer1121

    1) Als erstes sollte sich jeder klar machen, dass man für eine Anlage von 100.000 nur eine lebenslange Rente von ca. Euro 400,-- pro Monat erhält.

    2) Das Risiko eines Pflegefalles ist für Frauen besonderes hoch. Männer sind statistisch deutlich weniger betroffen. ¾ der tatsächlichen Pflegkosten entfallen auf Frauen….

    3) Ohne zahlungskräftige Kinder würde ich für den Pflegefall gar nicht vorsorgen. Macht der Staat….

    4) Ansonsten: Werde Beamter oder bekomme ein Betriebsrente (Direktzusage). Baue. Alles andere ist schwer und mühsam….

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