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Die Rechnung mit der Liebe: Heiraten und Steuern sparen

Die Liebe ist nicht der einzige Grund für die Eheschließung. Bei vielen Paaren spielen auch die finanziellen Vorteile eine Rolle. Welche Steuerklassen günstig sind und was es bei Versicherungsverträgen zu beachten gibt.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 382.000 Ehen geschlossen, in diesem dürften es ähnlich viele sein. Dabei spielen auch finanzielle Vorteile eine Rolle. Quelle: dpa
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 382.000 Ehen geschlossen, in diesem dürften es ähnlich viele sein. Dabei spielen auch finanzielle Vorteile eine Rolle. Quelle: dpa

FrankfurtManche Übertreibungen sind so nahe an der Realität, dass sie auf den ersten Blick gar nicht als solche auffallen. „Warum hoffen 75 Prozent aller Frauen, dass sich ihr Mann im Laufe der Ehe ändert, 75 Prozent der Männer aber, dass sich ihre Frau nicht ändert?“, fragt der Kolumnist Axel Hacke in seinem neuesten Bestseller „Das Beste aus meinem Liebesleben“. Gerade heute müssen sich viele Paare diese Frage stellen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 382.000 Ehen geschlossen, in diesem dürften es ähnlich viele sein.

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Mit dem Ja-Wort kommen aber gerade in finanzieller, steuerlicher und versicherungstechnischer Hinsicht jede Menge Veränderungen auf die frisch Vermählten zu. Immerhin hat der Versicherer Cosmos Direct gerade rausgefunden, dass es bei jedem dritten Paar um finanzielle Vorteile geht.

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Meist sind damit steuerliche Vorteile gemeint. Die Grundidee dahinter ist einfach: Singles finden sich normalerweise in der Steuerklasse I und zahlen relativ viel an Steuern. Wer verheiratet ist, kann wählen, ob er sich zusammen oder getrennt veranlagen lässt. Das gilt bereits für das Jahr der Eheschließung.

Dabei ist die gemeinsame Veranlagung die geläufige Variante und normalerweise auch günstiger. Geht man hier doch aus steuerlicher Sicht davon aus, dass beide Ehepartner gleich viel zum gemeinsamen Einkommen beitragen. Das ist in der Praxis jedoch selten der Fall, meist verdient einer der Partner mehr als der andere. Dann hat sich die Eheschließung bereits gelohnt. Generell gilt: Je größer der Einkommensunterschied, umso größer die Steuerersparnis.

  • 28.11.2011, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: Sabine

    Anzufügen wäre noch,daß es nicht der Wahrheit entspricht,was Versicherungen aller Art betrifft.Man kann JEDERZEIT ohne Trauschein seinen Partner mit in Rechtsschutz,LV,usw nehmen.In bestimmten Fällen kann man Vollmachten ausstellen,usw.
    Im Einzelfall wäre auf JEDEN FALL ein Besuch bei einem Steuerberater anzuraten.Denn,alles hat bekanntlich 2 Seiten.Machbar ist Vieles.

  • 27.11.2011, 14:35 UhrAnonymer Benutzer: Mythos-Lohnsteuerklasse

    Der Artikel strickt weiter am Mythos der angeblichen Steuerersparnis durch geschickte Wahl der Lohnsteuerklassen. Hier gilt es nun, zu unterscheiden zwischen der Festsetzung der Jahressteuerschuld einerseits und der Höhe der Vorauszahlungen auf diese Steuerschuld andererseits. Die Abzüge bei den Lohnsteuerkarten sind hier nur Vorauszahlungen auf die geschuldete Steuer. Sind die Vorauszahlungen zu hoch, kommt es zu einer Erstattung an den Bürger - sind die Vorauszahlungen zu niedrig, kommt es zu Nachforderungen durch das Finanzamt. Egal, welche Kombination Sie bei den Lohnsteuerklassen wählen - es ändert nichts an der Jahressteuerschuld. Bei deren Feststellung existieren keine Lohnsteuerklassen, sondern nur die Tabellenreihen "ledig" oder "verheiratet"... Für die Einkommensteuererklärung ( bzw. beim sog. Lohnsteuerjahresausgleich ) ist die Wahl der "Klasse" also letztlich ohne Belang. Anders sieht es aus bei der Berechnung bestimmter Lohnersatzleistungen. Dort wird bisweilen mit der Rechengröße "typische Abzüge" gearbeitet.

  • 27.11.2011, 13:38 UhrAnonymer Benutzer: Frimiax

    Durch die Heirat ergibt sich kein Steuervorteil, da es über die Jahreserklärung wieder ausgeglichen wird !

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