
Zusammensetzung: Investoren sollten sich die Indizes, auf die sie setzen, genau anschauen. Wer etwa auf den Euro Stoxx 50 setzt, investiert zu fast 36 Prozent in französische und zu gut 30 Prozent in deutsche Aktien. Zudem ist die Gewichtung der Branchen je nach Index sehr unterschiedlich. Beispielsweise sind Chemieaktien im Dax mit 21 Prozent am höchsten gewichtet. Im Euro Stoxx 50 ist ihr Gewicht mit acht Prozent viel geringer. Hier sind Banken mit 17 Prozent am stärksten vertreten; mit ein Grund dafür, dass der Euro Stoxx 50 im vergangenen Jahr deutlich schlechter abschnitt als der Dax. Im deutschen Leitindex haben die Banken nur einen Anteil von sieben Prozent.
Echte Klumpenrisiken laden sich Anleger mit einigen Branchenindizes ins Depot. Im Stoxx Europe 600 Technologie kommt zum Beispiel der Softwarekonzern SAP auf eine Gewichtung von etwas mehr als 21 Prozent.
Währungsrisiko: Experten raten dazu, Investments breit zu streuen. Anleger gehen damit aber ein Währungsrisiko ein, da zum Beispiel die Aktien im MSCI World zum Großteil in US-Dollar oder Pfund notieren. Währungsschwankungen beeinflussen damit die Rendite - positiv wie negativ. Nur bei Aktien aus dem Euro-Raum ist das Währungsrisiko ausgeschaltet.
Kosten: Grundsätzlich sind ETFs sehr günstig, Vorsicht ist aber bei einigen ETF-Sparplänen angebracht. Zwar sind die regelmäßig anfallenden Kaufgebühren in den vergangenen Monaten gesunken, doch einige Onlinebroker lassen sich das regelmäßige Sparen noch immer teuer bezahlen.
Die DAB Bank und Maxblue kassieren pro Order eine Gebühr von pauschal 2,50 Euro. Hinzu kommen 0,25 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent des Sparbeitrags. Gerade bei kleinen Raten nagt das spürbar an der Rendite.
https://www.dab-bank.de/angebote-produkte/anlegen/sparplan/etf.app.html
Der ETF-Sparplan der DAb ist nun kostenfrei.





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