Anleihen

Diskussion: Kommentare zu: Italien vertraut auf den „Draghi-Effekt“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 10.10.2012, 13:28 UhrSodener

    Italien muss höhere Zinsen zahlen.
    Spanien muß niedrigere Zinsen zahlen.
    Italien muß niedrigere Zinsen zahlen.
    Spanien muß höhere Zinsen bezahlen.
    Italien muss höhere Zinsen zahlen.
    Spanien muß niedrigere Zinsen zahlen.
    Italien muß niedrigere Zinsen zahlen.
    Spanien muß höhere Zinsen bezahlen.
    Was sollen diese unsinnigen Momentaufnahmen - die Staaten der EU sind allesamt Megapleite, völlig egal welche Zinsen sie wann für wie lange bezahlen. Das Spiel ist aus, niemals werden die Schulden von irgendeinem EU-Land beglichen werden - wann begreift ihr das endlich??? Die nächsten Ausfälle sind nur eine Frage der Zeit, ein ESM hilft dann auch nicht mehr mit seinen 700 Milliarden!!! Euro.

    • 10.10.2012, 13:43 Uhrdererich

      Yeap, völlig richtig.

    • 10.10.2012, 14:07 UhrNexus

      So ist es. Die etwas geringere Zinslast wird sofort in weiter steigende Schulden umgesetzt. Und noch mehr. Draghi kann die Zinsen etwas senken, die Probleme werden trotzdem immer größer.

    • 10.10.2012, 14:19 UhrZecke

      Diese Tagesmelden grenzen schon an Verhetzung und pflanzen das Irresein und -werden sondergleichen ein, bei der Leserschaft.

      Deutschland, EU und Euro haben fertig, alles was gegenwärtig stattfindet ist nur die Verschleppung des Kulminationspunktes, die in der Kovergenz der Katastrophen münden wird - und muss.

      Stellt Euch der uns umgebenen Wirklichkeit und Realität.

  • 10.10.2012, 13:33 UhrDr.NorbertLeineweber

    Die Waffen der EZB in Form einer "Nullzinspolitik" sind das erste Mal stumpf. Man bekommt die Zinsen nicht herunter, insb. weil die Banken auf die Zinsspanne angewiesen sind. Und man bekommt das erste Mal in der Wirtschaftsgeschichte die Risikoprämie nicht mehr weg, vgl. fortunanetz!

    Das war bislang immer Anlass für einen Schuldenclub (z.B. Pariser Club) oder einen Währungsschnitt. Die EU-Verantwortlichen wollen das nicht wahrhaben, entgegen allen wirtschaftshistorischen Erfahrungen, weil sie ihren totalen Gesichtsverlust hinnehmen müssten.

    Man kann es so sagen: Die Anleger, die in Europa auf den auf den Staatspapieren sitzen, lassen sich nicht mehr an der Nase herumführen. Sie wissen um die strukturellen Probleme, wie unsere Leser im web.

    Wenn der Zinsspread 5% beträgt, bedeutet das auf 10-jährige Papiere über den Daumen eine Ausfallquote von 50%. Diese 50% sind aktuell in allen begebenen Staatspapieren längst eingepreist. Damit ist auch der Kursverfall der Wertpapiere längst in den Büchern der Investoren. Auch China kann seine Forderungen abschreiben. Und China wurde ja bereits um Hilfe gebeten, ob man nicht vermehrt europäische Anlagen tätigen könnte. Man bettelt quasi bei einem Schwellenland. Allerdings hat China Griechenland längst überholt.

  • 10.10.2012, 14:13 Uhrkarstenberwanger

    Italien vertraut auf was??? Wer war Italien noch mal? Achja richtig....die mit den 7stelligen Zahlen auf den Supermarkt-PReisschildern vor der Euro-Einführung....ja ne iss klar....wird schon *lol*

  • 10.10.2012, 14:18 Uhrnetshadow

    Das die Briten Basel III erst später einführen wollen, halte ich für wesentlich relevanter zur Zeit.
    Draghi macht seine Arbeit, dafür wird er bezahlt, und darauf können sich die Länder verlassen. Ist für mich abgehakt, aber wenn die teilweise unsinnigen Basel III Regularien der Wirklichkeit angepaßt werden, und nicht nur in GB, sehe ich ganz andere Entwicklungen, vor allem mehr Geld zum arbeiten in der realen Wirtschaft.

    • 10.10.2012, 15:35 UhrGurkenmurkser

      Die usa werden weder basel III einführen, noch hat man dort basel II umgesetzt. Gb wird sich daran orientieren und nicht an den Irren, die in Europa das Sagen haben.

  • 10.10.2012, 16:19 UhrDERRichter

    Irgendwann wird der von der Dame viel beschworene Draghi- Effekt nachlassen, und dann bleibt zu hoffen, dass sich Italien bis dahin wieder hinreichend stabilisiert hat.
    Welcher besonders Kühne aber eine 15-jährige oder gar 30-jährige italienische Staatsanleihe zeichnen soll, bleibt mir ein Rätsel. Angesichts des nach wie vor hohen Risikos des Scheitern des Euros, würde ich mich das noch nicht einmal bei einer langlaufenden deutschen Staatsanleihe trauen.

  • 10.10.2012, 17:23 UhrBj@rn

    Machen wir uns nichts vor. Der Markt hat bislang JEDE Rettungsaktion kassiert. Der Markt ist nicht politisch, er korrigiert aber die Politik. Markt basiert auf Vertrauen, während Politik Macht braucht. Ohne Vertrauen kann die Politik aber nicht Marktakteur sein, tritt durch falsches Handeln Macht an den Markt ab. Smith frißt Keynes, Marktwirtschaft frißt Sozialismus. Letztendlich fühle ich mich durch den Markt mehr vertreten als durch die gewählten Volksvertreter und ihre Untergebenen in der EZB.

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