Anleihen

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Anleiherenditen: Wie Draghi die Schuldenstaaten „saniert“

Die EZB will alles tun, um den Euro zu retten - nun auch unbegrenzt Anleihen aufkaufen. Damit drückt sie die Renditen der Krisenstaaten. Für Deutschland und andere Länder wird es dagegen teurer. Eine Marktübersicht.

von Serkan Dizbay und Walter EppBild 7 von 25

Griechenland

Der Hauptprofiteur von Draghis Treuebekundungen ist das krisengebeutelte Griechenland. Das Anleihekaufprogramm ließ allerdings die Sorge aufkommen, dass die Krisenländer ihr Sparanstrengungen zurückschrauben werden. Allerdings ist diese Sorge unbegründet: Einerseits soll es die EZB-Hilfen nur für Länder geben, die die Auflagen des Rettungsschirms ESM akzeptieren. Andererseits will die EZB nur Anleihen mit einer Laufzeit von unter drei Jahren kaufen. Das Kalkül dahinter: Die betroffenen Länder wissen, dass sie bald wieder an den Markt zurück müssen. Dies soll den Reformdruck aufrecht erhalten.

Rendite: 20,035 Prozent

Veränderung (3 Monate): - 782,8 Basispunkte

Rating (S&P): CCC