Die Europäische Zentralbank wird nach Ansicht von einigen Fondsmanagern nicht in der Lage sein, weiterhin die spanischen Fremdkapitalkosten zu drücken. Auch wenn Spanien heute erfolgreich 3,13 Mrd. Euro am Markt besorgte und das dabei mehr bekam als erhofft. Angepeilt hatte das Land ein Volumen von 2,0 bis 3,0 Mrd. Euro. Die Nachfrage nach den Papieren war hoch, die Emissionen waren 2,4 bis 3,0-fach überzeichnet.
Im zehnjährigen Laufzeitbereich stieg die Emissionsrendite auf 6,647 Prozent, verglichen mit 6,43 Prozent bei der Emission am 5. Juli. Der vierjährige Spanien-Bond war mit einer Emissionsrendite von 5,971 Prozent ausgestattet, gegenüber 5,536 Prozent im Juni. Der zweijährige Bond wies eine Durchschnittsrendite von 4,774 auf.
Am heutigen Donnerstag tagt zudem der EZB-Rat in Frankfurt. In der vergangenen Woche hatte Präsident Mario Draghi zugesichert, die Währungshüter würden „alles Notwendige“ tun, um den Euro zu erhalten. Unterdessen trifft sich der italienische Ministerpräsident Mario Monti mit seinem spanischen Amtskollegen, um eine gemeinsame Linie in der Krise zu erarbeiten.
Spanien verpflichtet sich zu drei grundlegenden Schritten. In einem neuen Stresstest soll der Kapitalbedarf der einzelnen Banken ermittelt werden, und zwar bis September. Auf dieser Basis bekommen die Institute dann Auflagen für ihre Restrukturierung, Rekapitalisierung oder aber ihre Abwicklung. Drittens sollen Risikoanlagen, die in der Immobilienkrise massiv an Wert verloren haben, bis Ende November in eine sogenannte Bad Bank ausgelagert werden.
Die Eurogruppe hat sich schon darauf verständigt, eine erste Sicherheitstranche von 30 Milliarden Euro für dringende Kapitalspritzen freizugeben. Zwei Drittel davon sollen tatsächlich an den spanischen Bankenrettungsfonds FROB überwiesen werden. Das dritte Drittel soll beim EFSF als Reserve vorgehalten werden.
Bis Ende November sind zwei Überweisungen vorgesehen: eine erste von bis zu 25 Milliarden Euro, mit der die giftigen Papiere (vor allem geplatzte Immobilienkredite) aus den Bilanzen der Geldhäuser verschwinden und in eine Bad Bank ausgelagert werden sollen. Mit 25 weiteren Milliarden Euro sollen die Banken rekapitalisiert oder abgewickelt werden, die schon vom FROB übernommen worden sind.
Ende des Jahres wird laut EFSF-Plan eine dritte Tranche von 15 Milliarden Euro fällig. Damit sollen die Geldhäuser rekapitalisiert oder abgewickelt werden, die noch nicht vom Staat unterstützt wurden.
Im Juni kommenden Jahres würde die vierte und letzte Tranche fließen, in Höhe von 15 Milliarden Euro. Das Geld geht an Banken, die mit dem Versuch gescheitert sind, sich selbst am freien Markt ausreichend zu rekapitalisieren. Zehn Milliarden davon sollen allerdings aus dem in diesem Juli eingerichteten Puffer kommen, womit nur fünf Milliarden Euro „zusätzliches“ Geld überwiesen werden müssten. Alle Tranchen zusammen ergeben einen Gesamtbetrag von 100 Milliarden Euro. Es wird damit gerechnet, dass Spanien sich bis zu 62 Milliarden Euro aus dem EFSF holt.
Die Laufzeit der Kredite soll im Durchschnitt 12,5 Jahre betragen, die längsten aber spätestens nach 15 Jahren zurückgezahlt werden. So soll die Belastung des spanischen Etats gering gehalten werden.
Der Plan steht allerdings noch unter Vorbehalt: Der im September geplante Stresstest soll den exakten Finanzierungsbedarf der betroffenen Banken bemessen. Entsprechend könnte auch die Höhe der fälligen Tranchen vom Plan abweichen. Alle Auszahlungen müssen von der Eurogruppe oder den Euro-Finanzstaatssekretären bewilligt werden.
Die Euro-Retter öffnen ihre Schleusen nicht ohne Gegenleistung: Wenn eine Bank keine Überlebenschance hat, wird die geordnete Abwicklung verlangt. Für die Banken mit Perspektive müssen Restrukturierungspläne eingereicht werden, die die strengen Beihilferegeln der EU einhalten. Dadurch sollen die Wettbewerbsverzerrung sowie die Last für die Steuerzahler begrenzt werden.
Spanien erhält zwar kein Reformprogramm durch die Troika, weil der Internationale Währungsfonds nicht an den Bankenhilfen beteiligt ist. Allerdings werden die EU-Kommission und die EU-Finanzminister nun die Einhaltung der länderspezifischen Empfehlungen für Spanien überwachen. Empfohlen ist unter anderem die Anhebung des Rentenalters, eine Reform des Steuersystems, die Liberalisierung abgeschotteter Berufsgruppen und die Anbindung des Landes an den europäischen Gas- und Strommarkt.
Überdies muss Madrid seine Verpflichtungen zum Schuldenabbau bis 2014 erfüllen. Das bekommt die Bevölkerung zu spüren. Ministerpräsident Mariano Rajoy hat gerade ein neues Sparprogramm im Volumen von 65 Milliarden Euro aufgelegt.
Auch die Regierung muss liefern: So wird eine strengere Aufsicht für den gesamten Finanzsektor angemahnt. Als Reaktion auf die mangelhafte Transparenz der Risiken im spanischen Bankensektor wird ausdrücklich eine schärfere Kontrolle und Überwachung der früheren Sparkassen und der Liquidität der Institute angeordnet. Dazu soll auch der aufsichtsrechtliche Rahmen geprüft werden. Die operative Unabhängigkeit der bisher unter starkem politischen Einfluss stehenden Notenbank und der Verbraucherschutz sollen gestärkt werden.
Der spanische Staat haftet für die Hilfen des EFSF und später des ESM für den Bankensektor. Bei der Umstrukturierung sollen auch die privaten Investoren bei Banken herangezogen werden, die staatliche Hilfe erhalten. Das führt nicht nur zu Auslagerungen, zur Kappung von Dividenden und Boni. Auch der Privatsektor müsste Verluste hinnehmen, bevor öffentliche Gelder fließen. Das könnte auch für viele Spanier bitter werden, die sich von ihren Instituten riskante Papiere haben aufschwätzen lassen. Sie müssen einen Teil ihrer Forderungen in den Wind schreiben, möglicherweise sogar bis zu 90 Prozent. Sparbücher bleiben aber unangetastet. Bis Ende August sollen die spanischen Behörden die rechtlichen Voraussetzungen für diesen Schuldenschnitt schaffen.
Die Kommentare von Draghi in der vergangenen Woche lösten eine Rally bei spanischen und italienischen Anleihen aus, obwohl deutsche Politiker und Notenbanker weiterhin die EZB ermahnten, sich an das Verbot der Staatsfinanzierung zu halten. Die EZB hat bereits den Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt, über eine Billion an Liquidität über dreijährige Kredite zur Verfügung gestellt und Staatsanleihen im Volumen von mehr als 200 Milliarden Euro aufgekauft.
„Alles andere als eine erhebliche Expansion der EZB-Bilanz wird unserer Meinung nach enttäuschend für den Markt sein”, erläutert Stephanie Kretz, Strategin bei Lombard Odier Darier Hentsch. „Selbst wenn die EZB die Erwartungen der Investoren erfüllt, solange die zugrunde liegenden Probleme bezüglich Solvenz und struktureller Verschuldung nicht in Angriff genommen werden, wird dies kurzlebig und schwer zu terminieren sein. Das ist nicht die Art Rally, die wir gerne hätten.”

O-Ton 'Henry'
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Warum bietet keine Bank den Kauf von Gold an?
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Ist doch wurscht.
Jeder der unbedingt das überteuerte Glanzmetall kaufen will kann und darf.
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O-Ton 'Henry'
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Vorwiegend werden nur virtuelle völlig wertlose Aktien und Fonds angeboten.
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Aktien wertlos?
Du heiliger Strohsack!
Anscheinend wissen Sie nicht, daß Aktien verbriefte Firmenanteile sind.
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O-Ton 'Henry'
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Bestände das gesamte Vermögen der Bevölkerung aus Gold, wäre das Konsortium erledigt.
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Bestände das gesamte Vermögen der Bevölkerung aus Gold, wäre vor allem die Bevölkerung erledigt.
Keine hätte mehr Häuser oder Fabriken, oder Rohstoffe außer Gold.
Von Autos, Kleidung und Nahrungsmitteln ganz zu schweigen.
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O-Ton 'Henry'
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Die Akteure der Bilderberger bilden den harten Kern. Das gefährliche an den Akteuren der Bilderberger ist, dass der Bundestag durch das Anwerben von einflussreichen Abgeordneten unterwandert und bezahlt wird, um das Schuldensystem letztendlich weiter voranzutreiben.
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Haben Sie für ihre Theorien auch irgendwelche Beweise?
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O-Ton 'Henry'
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Abhilfe schafft nur die Beseitigung aller Schulden.
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Achso - daher weht der Wind.
Tja - was man sich leiht, muß man auch zurückgeben.
Egal, ob Geld oder ein Handy.
Aber trösten Sie sich: Niemand wird gezwungen Kredite aufzunehmen oder zu geben.
Das ist nämlich freiwillig.
Und Sie müssen es nicht tun, wenn es Ihnen nicht gefällt.
Mir und anderen, die Kredite sinnvoll finden, machen Sie aber bitte keine Vorschriften.
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O-Ton 'Henry'
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Das Konsortium kann die gesamte Wirtschaft innerhalb 24 Stunden lahm legen.
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Sind Sie sicher, daß es sich bei Ihrem "Konsortium" nicht um Marsmenschen handelt?
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Junge, Junge.

O-Ton 'BEngel
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Die Macht der Notenbanken ist die Dummheit der Menschen welche sich abbuckeln um NICHTS, wertloses Fiat Money von Privatbankstern zu bekommen. Dafür zahlen sie horrende Zinsen und lassen sich ihr Haus wegnehmen, wenn sie in Zahlungsverzug kommen...
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Ihre Dummheit besteht darin nicht zu kapieren, daß diese Menschen sich ihr Haus mit dem geliehenen "Fiat Money von Privatbankstern" gekauft haben.
Ohne den Kredit hätten sie es erst garnicht.
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O-Ton 'BEngel
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Dummheit wird bestraft....
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In Ihrem Fall war die Strafe wohl nicht hart genug.

O-Ton 'Henry'
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Das amerikanische Schuldensystem wird durch die FED gelenkt und soll über Europa gestülpt werden.
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Selten so einen Unsinn gehört.
Auch ihre schwachsinnigen Filmchen machen es nicht besser.
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O-Ton 'Henry'
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Wie Deutschland umgebaut werden soll.
Die Staatseinnahmen für den Bundeshaushalt erfolgen vorwiegend über Lohnsteuer, Gewerbesteuer, Mehrwertsteuer und Energiesteuer. Diese vom Volke erarbeiteten Leistungen (Kapital) werden mehr und mehr für die gezielt gewollten Schulden weggenommen. Dahinter steckt ein mächtiges Konsortium mit wenigen Personen.
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Bei Verfolgungswahn bitte fachärtzliche Hilfe in Anspruch nehmen.
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O-Ton 'Henry'
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Je mehr Deutschland sich verschuldet um so mehr wird Deutschland erpressbarer. Am Ende hilft nur noch eine militärische Befreiung.
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Bumm Bumm.
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O-Ton 'Henry'
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Das Papiergeld wie Euro oder Dollar ist keinen einzigen Cent wert.
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LOL.
Dann bitte sofort Taschen und Konten leeren und alles auf den Müll werfen.
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