
RomItaliens Bonds stechen unter den Anleihen der anderen Staaten der Euro-Peripherie heraus und bieten bessere Erträge als die Papiere der Kernländer.
Nach Angaben der italienischen Zentralbank ist der Anteil der Italien-Bonds, die sich in Händen ausländischer Investoren befinden, im Juni - dem jüngsten Monat, für den Zahlen vorliegen - erstmals seit mindestens einem Jahr gestiegen. „Sie kommen in alle Laufzeitenbereiche zurück“, sagte Maria Cannata, die Leiterin der italienischen Schuldenverwaltung, in einem Interview mit Bloomberg News am 9. Oktober.
Italienische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentierten am Donnerstag bei 4,76 Prozent - so niedrig war die Rendite seit mehr als einem Jahr nicht mehr. „Einer der Gründe, weshalb die Investoren zurückkommen, ist die EZB. Ein weiterer ist, das alles andere mit null rentiert, sagt Laurent Fransolet, Leiter Zinsstrategie Europa bei Barclays Plc in London.
„Wenn ein Fondsmanager sieht, dass einjährige italienische Geldmarktpapiere eine Rendite von 2,5 Prozent bieten während die Rendite solcher Papiere aus Belgien bei weniger als zehn Basispunkten liegt, dann sagt er sich: 'Nun ja, vielleicht sollte ich es machen'“, fügt er an.
Eurobonds ersetzen nationale Anleihen: Am meisten würden nach Einschätzung der Kommission Eurobonds bringen, die anstelle der bisherigen Staatsanleihen treten würden. Die beteiligten Länder müssten hier über ihren eigenen Anteil hinaus für den Fall, dass einzelne Mitgliedsstaaten ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können, auch für deren Anteile garantieren.
Die Ausgabe könnte über eine Europäische Schuldenagentur laufen, die die Einnahmen aus den Eurobonds an die europäischen Länder verteilt und auch die Zinsen dafür von den Mitgliedsländern eintreibt. Problematisch bei dieser Lösung wäre, dass damit der Spardruck auf diejenigen Länder sinkt, die von den Eurobonds durch geringere Zinsen profitieren. Sie bekommen Geld günstiger, ohne dafür im Gegenzug ihre Haushalte in Ordnung bringen zu müssen. Hier wären umfassende Maßnahmen zur Gegensteuerung nötig.
Für die Schuldenaufteilung und schärfere Regeln zur Haushaltskontrolle wären umfassende Vertragsänderungen notwendig.
Die Einführung dieser Art von Eurobonds würde deswegen viel Zeit in Anspruch nehmen.
Eurobonds als Zusatzfinanzierung: Bei zweiten Vorschlag zur Einführung von Euro-Bonds könnten die Länder parallel zu den Euro-Bonds weiter eigene Staatsanleihen ausgeben. Euro-Bonds, mit einem einheitlichen Zinssatz für alle Teilnehmer, würden nur in einem beschränkten Maße herausgegeben. Die Menge könnte an die Haushaltsdisziplin der Länder geknüpft werden.
Wie beim ersten Vorschlag müssten die beteiligten Länder auch hier über ihren eigenen Anteil hinaus für den Fall, dass einzelne Mitgliedsstaaten ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können, auch für deren Anteile gerade stehen, was ebenfalls eine Vertragsänderung nötig machen würde. Da das System der nationalen Schuldtitel parallel weiter bestehen würde und die disziplinierende Wirkung der Märkte somit nicht wegfiele, könnte die Einführung allerdings etwas weniger langwierig ausfallen als beim ersten Vorschlag.
Euro-Bonds mit beschränkter Haftung: Auch in diesem Fall würden künftige Euro-Bonds nationale Schuldscheine nicht komplett ersetzen. Zudem würden die Mitgliedsstaaten im Falle eines Zahlungsausfalles eines Mitgliedslandes nicht für deren Verpflichtungen gerade stehen müssen. Da dies Auswirkungen auf die Zinshöhe haben würde, würde sich die Mittelaufnahme für wenig finanzsstarke Mitgliedsländer entsprechend weniger verbilligen.
Die disziplinierende Wirkung der Märkte würde beibehalten. Da jeder Staat nur für die eigenen Verpflichtungen gerade stünde, wäre hier keine Vertragsänderung nötig. Die Umsetzung wäre entsprechend schnell zu realisieren.
Seit es den Bondkauf-Plan der EZB gibt, differenzieren die Investoren bei den Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie. Italien, das eines der niedrigsten Haushaltsdefizite hat, wird belohnt: Die Rendite der zehnjährigen Italien-Bonds ist um 156 Basispunkte gesunken, seit EZB-Präsident Mario Draghi am 2. August Bondkäufe ankündigte.
Die Vermögensverwaltung Pacific Investment Management Co., die den weltgrößten Anleihefonds verwaltet, zählt zu den Investoren, die ihr Engagement in italienischen Staatspapieren in den letzten Wochen erhöht hat. Das geht aus Daten von Bloomberg hervor.

@ Schaarschmidt,
die Frage habe ich mich auch gestellt,
bei manchen Fonds ist vorgeschrieben wie hoch der Anteil von bestimmten Anleihen sein muss.
Das könnte auch eine Erklärung sein.

Ich verkaufe meine 30-jährigen franz.-und deut.Bonds von 1992 auch nicht.Schließlich lagen die Zinsen damals hoch (über 9,5 % per anno)und ich gedenke sie bis zu Schluß zu halten.
Was ich nicht verstehen kann,wenn heutzutage Banken und Versicherungen zum Negativzins anlegen.
Das einzige,worauf die spekulieren können ist,dass der Bond im Marktwert steigt,nicht mehr und nicht weniger.Aber was,wenn die Zinsen wieder steigen...? Dann geht diese Wette nach hinten los !

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Der Hammer für die Deutschen Bürger kommt nach der BT-Wahl
2013 .Dann kann Merkel oder Steinbrück das Volk in die Armut treiben .Die Pläne für diesen Fall sind bereits konkret u. liegen in den Schubladen der Blutsauger noch
unter Verschluß .
Die M.-Steuer wird auf alle Fälle auf 23% erhöht . Andere
Steuern ,Abgaben steigen drastisch überproportional .
Die Rentner werden sich auf 3 Jahre keine Erhöhung ihrer Bezüge einrichten müssen .
Ebenso wird das Sozialsytem zusammen gestrichen .Die Überschüsse in den Sozialkassen werden durch die Regierung abgeschöpft u. dem ESM zur Verfügung gestellt.
Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Rundumschlägen der zukünftigen Regierung gegen das Normalvolk .
Natürlich werden die Reichen von der Abzocke verschont .
Die Wähler die bisher blind die Schwarzen(CDU/CSU)u. die
Sozen (SPD)gewählt haben ,werden ihren finanziellen Gau
erleben .
Das Deutsche Volk wird seinen Schlächter wählen , was man an den Umfragen realisieren kann.
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